UN-Plastikabkommen: Woran ist es gescheitert?

UN-Plastikabkommen: Woran ist es gescheitert?

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Plastikmüll ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit: Er verseucht Meere, Böden und Luft und bedroht Ökosysteme sowie die menschliche Gesundheit. Die Weltgemeinschaft wollte diese Plastikflut stoppen – doch in Genf sind die Verhandlungen für ein internationales Abkommen nun nach drei Jahren und sechs Verhandlungsrunden ohne Einigung zu Ende gegangen. Woran scheiterte das ambitionierte Abkommen? Und wie geht es jetzt weiter?

Weltweit werden jedes Jahr rund 460 Millionen Tonnen Plastik produziert. Bis 2060 könnte es dreimal so viel sein. Schon heute treiben allein im Nordatlantik geschätzte 27 Millionen Tonnen Mikroplastik. Doch Plastik steckt längst nicht nur im Meer, sondern auch in Böden, Gletschern, Luft – und sogar in uns selbst. Dort bedroht es unsere Gesundheit, schädigt Ökosysteme und trägt sogar zur Erderwärmung bei.

„Eine ökologische Katastrophe“

Diese globale Plastikflut zu reduzieren, war das erklärte Ziel der Initiatoren des internationalen UN-Plastikabkommens. Doch auch in der gerade zu Ende gegangenen sechsten

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