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Sicherheit hat einen Preis. Die Präsenz der amerikanischen Streitkräfte in Europa, speziell auch in Deutschland, ist ein wesentlicher Pfeiler unserer Sicherheit. Der deutsche Steuerzahler beteiligt sich darum an den Kosten mit jährlich einem dreistelligen Millionenbetrag.
Jetzt geht es darum, ob die Zivilbeschäftigten an den Standorten weiter ihre Entlohnung erhalten können, obwohl ihr Arbeitgeber, die USA, im Shutdown keine Gehälter mehr zahlt, neuerdings auch nicht für Auslandsbedienstete. Der Bundesfinanzminister will dafür mehr als 40 Millionen Euro auftreiben.
Keine Sorge, heißt es aus Mainz
Es fällt auf, dass diese Nachricht im Ton einer Erfolgsmeldung keineswegs zuerst aus Berlin von den Ressortchefs für Verteidigung oder Außen verkündet worden ist. Sie kam aus Mainz. „Die Menschen müssen sich keine Sorgen machen“, wird Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) zitiert. Damit sind nicht die Sorgen vor der Bedrohung unserer äußeren Sicherheit durch Russlands Großmachtstreben gemeint, sondern die finanziellen Sorgen der Angestellten.
Die sind nicht unerheblich, wenn der Arbeitgeber nicht zahlen kann oder will. Aber wenn dieser das Pentagon ist, ist schon zu fragen, warum der deutsche Steuerzahler einspringt, wenn auch angeblich nur vorübergehend.
Vielleicht liegt eine Antwort im Kalender. Es geht um rund 12.000 Angestellte, gut die Hälfte in Rheinland-Pfalz. Dort wird nächstes Jahr gewählt. Sicherheit hat einen Preis.
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