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„„USA Today“-Reporterin hat gefälscht“

Die amerikanische Zeitung „USA Today“ hat festgestellt, dass eine Redakteurin für ihre Artikel Personen und Zitate erfunden hat, und daraufhin 23 Texte von ihr zurückgezogen. Nach einer „externen Korrekturanfrage“ habe man die Berichte von Gabriela Miranda überprüft und dabei entdeckt, „dass einige der zitierten Personen nicht mit den behaupteten Organisationen verbunden und anscheinend erfunden waren. Die Existenz anderer zitierter Personen konnte nicht unabhängig verifiziert werden. Darüber hinaus enthielten einige Geschichten Zitate, die anderen hätten zugeschrieben werden sollen.“
Daher habe man 23 Artikel von Miranda aus den Onlineauftritten entfernt, „weil sie nicht unseren redaktionellen Standards entsprachen“. Gabriela Miranda habe den Verlag verlassen.
Wie die „New York Times“ berichtet, soll sie zuvor noch versucht haben, die internen Prüfer mit falschen Angaben und vermeintlichen Aufnahmen von Interviews in die Irre zu führen. Miranda war bei „USA Today“ für „trending news nationwide“ zuständig. Sie berichtete zu vielerlei Themen aus aller Welt, über Abtreibung in den USA, Frauen in der Ukraine oder Sonnencreme. „USA Today“ teilte mit, man wolle dafür sorgen, dass sich Betroffene künftig leichter beschweren und auf mögliche Fehler aufmerksam machen können. Zitatgeber seien klar zuzuordnen und Quellen ausdrücklich zu überprüfen.
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