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#Verrückter Plan: Diese Kamera soll Samsungs Space Zoom alt aussehen lassen

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Verrückter Plan: Diese Kamera soll Samsungs Space Zoom alt aussehen lassen

Kameras in Smartphones haben eine rasante Entwicklungsgeschwindigkeit. Jedes Jahr trumpfen Hersteller wie Samsung, Huawei, Apple oder Xiaomi mit neuen Bestwerten und High-End-Lösungen auf. Doch nun gibt es einen neuen Herausforderer.

Vivo Smartphone mit Teleskop-Kamera
Vivo Smartphone mit Teleskop-KameraBildquelle: Letsgodigital

In nur wenigen Bereichen im Handy wird so viel experimentiert wie in der Kamera-Sektion. Angefangen hat das beim ersten Megapixel-Rennen an dem damalige Grazien wie das Nokia Lumia 1020 mitwirkten. Dann wurden die Blenden immer größer und an den Sensoren geschraubt. Unter anderem Schwarz-Weiß war ein solcher Trend. Er ging mit Mehrkamera-Systemen einher. Doch was hat das mit Vivo zu tun, deren Kamera jetzt den Markt umdrehen will?

Noch mehr Zoom von Vivo

Diese Freiheit von Mehrkamerasystemen führte zu ersten Riesen-Zooms und unter anderem dem Space-Zoom von Samsung. Apropos ist „Zoom“ der falsche Begriff für die meisten Smartphone-Techniken. Denn in der Regel kommen keine verschiebbaren Linsen in Objektiven vor, sondern mehrere Festbrennweiten, zwischen denen die Kamera hin- und -herschaltet. Eine Ausnahme bildet das Sony Xperia 1 III, das mit einem Objektiv zwei Brennweiten bietet. Quer eingebaute Objektive lieferten den Platz für extreme Brennweiten. Nun werden die Sensoren riesig und viele Hersteller experimentieren weiter mit unterschiedlichen Brennweiten. Das Problem ist dabei immer das gleiche: Der Platz ist beschränkt. Der Hersteller Vivo hat nun mal wieder eine pfiffige Idee, wie du mehr Platz ins Handy bekommst. 

Drohnen-Kamera? Diese Idee ist mehr als außergewöhnlich

Vivo hat ein Patent angemeldet, das beschreibt, wie die Chinesen es schaffen wollen noch längere Brennweiten einzusetzen, aber ohne die Anzahl der Kameras zu erhöhen. Wie das gehen soll? Mit einem eher altbekannten Prinzip. Denn Vivos Plan zeigt eine Pop-Up-Kamera wie sie schon bekannt ist. Doch der Kniff dahinter ist, dass die Kamera nicht nur aus dem Gehäuse ausfährt, sondern der Sensor hinter verschiedene Linsen positioniert werden kann. Und das kann einige Vorteile mit sich bringen.

Theoretisch sind so vier Brennweiten mit einem Sensor möglich. Je nachdem wie viele Linsen vor dem Sensor liegen, gibt es eine Brennweite. Ob dieses Konstrukt wirklich technisch sinnvoll umzusetzen ist, sei vorerst dahingestellt, jedoch wäre es eine günstigere und platzsparendere Methode, als alles bisher dagewesene. Bleibt also zu hoffen, dass Vivo mit einem solchen Smartphone wirklich auch dem Markt startet und damit Samsung und Co. weiter unter Druck setzt. Denn die Kamera-Technik im Handy ist noch nicht durch entwickelt und bietet noch einige Verbesserungsmöglichkeiten.

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