Vom Klassiker zum modernen Horror

So krass unterschiedlich sind die Frankenstein-Verfilmungen. Wir zeigen euch, warum.

Die Universal Filme (z. B. „Frankenstein“ von 1931):

Eine ganze Filmreihe, die sich von der Vorlage immer mehr entfernt hat: Die tragische Kreatur wird in manchen Teilen von anderen missbraucht und dadurch zum aggressivem Monster („Frankenstein kehrt wieder“). Hierbei geht es immer um ein und dieselbe Kreatur in allen Teilen, die nur rudimentär sprechen kann. Diese wird öfter zum Ende vermeintlich zerstört und dann im nächsten Film wieder zum Leben erweckt.

Die Hammer-Filme (z. B. „Frankensteins Fluch“):

Mehr Fokus wird hier auf den wahnsinnigen Wissenschaftler Dr. Frankenstein und seine verrückten Vorstellungen in allen Teilen der Reihe gelegt. Er ist deutlich rücksichtsloser und uneinsichtiger als in der Vorlage. Hier gibt es mehr als nur eine Kreatur von Frankenstein. Diese ist weniger tragisch, sondern vielmehr eine unkontrollierbare, animalisch-aggressive Bedrohung, die auch stumm bleibt. Es herrscht ein deutlich expliziterer Umgang mit Gewalt, Horror-Elementen und Blut. Die Experimente an Körpern bekommen mehr Bedeutung und werden krasser gezeigt. Hier geht es nicht nur um die Darstellung von extremer Wissenschaft, sondern um beklemmende Stimmung.

Moderne Verfilmungen (z. B. „Frankenstein – Wie er wirklich war“, ,“Mary Shelly’s Frankenstein“):

Sie legen teilweise weniger den Fokus auf Horror und mehr auf Tragödie: Die Kreatur wird menschlicher und emotionaler gezeigt. In einigen neueren Versionen kann die Kreatur sich durch Sprechen viel besser ausdrücken und ist intelligent wie in der Romanvorlage. Die Bewegungen der Kreatur sind nicht mehr so mechanisch und steif wie in früheren Umsetzungen, wo man dadurch das Monsterhafte besser unterstreichen wollte, bevor man dann hier bessere Effekte bekam.

Viele Umsetzungen sind näher am Buch, aber es gibt auch einige Filme, die neue Aspekte behandeln („Frankenstein Junior“, „Victor Frankenstein“ und „The Bride! Es lebe die Braut“ von 2026). Diese verändern die Erzählstruktur teilweise mit Comedy, dem Fokus auf Romanzen zwischen einer männlichen und einer weiblichen Kreatur oder dem Fokus auf einem Team aus Frankenstein und dem Gehilfen Igor.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken Sie auf den Stern und wählen Sie uns aus Ihren Favoriten aus.

Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Sozialen Medien kategorie besuchen.

Quelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert