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Verhandlungsgeschick ist nicht nur auf dem Flohmarkt gefragt, sondern auch im Händlerraum von „Bares für Rares“. Eine ordentliche Portion Geduld kann auch nicht schaden.
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Mit einem imposanten Sessel machte sich Manfred Klemper auf den Weg zu „Bares für Rares“. Der ehemalige Koch aus Sachsen-Anhalt wünschte sich 600 Euro für sein ausgefallenes Möbelstück, musste bei der Expertise von Sven Deutschmanek allerdings einen Dämpfer hinnehmen. Der Sachverständige identifizierte das Designerstück als Arbeit des dänischen Künstlers Niels Gammelgaard und taxierte seinen Wert auf 400 bis 450 Euro.
Der Verkäufer zeigte sich mit der Schätzung einverstanden, schließlich lag sie noch in Reichweite seiner ursprünglichen Vorstellung. So weit, so gut, doch dann ließ die Konzentration etwas nach. Horst Lichter gab dem guten Mann nämlich noch den Ratschlag, hart zu verhandeln.
Der Moderator ahnte, dass preismäßig mehr drin sein könnte, doch leider nahm sich Manfred Klemper den Tipp nicht so recht zu Herzen. Wer weiß, vielleicht übermannte ihn wenige Augenblicke später auch einfach die Nervosität.

Verkäufer tütet Deal zu schnell ein
Im Händlerraum sorgte das Sitzmöbel für rege Begeisterung, was dem Verkäufer natürlich in die Karten spielte. Fabian Kahl nahm umgehend Platz und bezeichnete die daraus resultierende Erfahrung als „geil“. Entsprechend schnell schossen die Gebote in die Höhe.
Walter Lehnertz war mit 280 Euro dabei, Wolfgang Pauritsch konterte mit starken 500, bevor sein Konkurrent wiederum um einen Fünfziger erhöhte. Das hätte noch ewig so weitergehen können, doch Manfred Klemper schlug bei 600 Euro von Wolfgang Pauritsch ein.
Zwar freute sich der Verkäufer über das Erreichen seiner Wunschsumme, dennoch wäre mit einem etwas längerem Atem sicher mehr drin gewesen. So endete das Bietergefecht ein wenig zu vorschnell, was Wolfgang Pauritsch verständlicherweise mit Freude zur Kenntnis nahm.
Dass 600 Euro natürlich an sich kein schlechtes Ergebnis sind, wird in folgendem Video deutlich, wo eine solche Summe in weiter Ferne lag.
„Bares für Rares“ äuft werktags um 15:05 Uhr im ZDF, Wiederholungen strahlt der Ableger ZDF Neo um 10:55 Uhr und um 19:20 Uhr aus.
Das Konzept der Sendung hat sich in über 1.000 Folgen nicht verändert: Menschen wie Manfred Klemper lassen ihre Ware von Sachverständigen bewerten und feilschen dann im Händlerraum der Trödelshow um den Verkaufspreis.
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