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Betrachtet man die Weiterentwicklung von Firefox, tut sich bei Mozilla hier aktuell eine Menge. Die Entwickler haben mit einem neuen Blogpost heute einen kleinen Ausblick davon gegeben, was die Nutzer des Browsers in der näheren Zukunft erwarten können. Ein Teil davon wird bereits mit Firefox 149.0 in den Rollout gehen, der nächste Woche Dienstag bei den Nutzer aufschlagen wird.
Bereits in der nächsten Woche schickt Mozilla einen kostenlosen VPN-Proxy ins Rennen, der auf den bestehenden Mullvad-Technologien aus Mozilla VPN aufbauen wird und zunächst allen Nutzern in Deutschland, den USA, Frankreich und Großbritannien zur Verfügung steht. Zum Start gibt es (erstmal) 50 GB pro Monat – ob das so bleibt, dahinter sollte man vielleicht besser nochmal ein Fragezeichen machen: Stichwort Abomodelle und Verbreiterung der Einnahmequellen.
Ebenfalls mit Firefox 149.0 kommen zwei neue Funktionen für das Tab Management. Firefox bekommt mit dieser Version eine geteilte Tabansicht, wie wir sie schon von Vivaldi oder Microsoft Edge her kennen. Neu sind zudem die Tabnotizen. Einzelnen Tabs kann man damit separat Informationen zuweisen und soll so einen besseren Überblick im Multitasking behalten. Die Tabnotizen landen allerdings zunächst in Firefox Labs und müssen entsprechend erst aktiviert werden.
Einige Funktionen haben derweil noch kein konkretes Datum. Die Einstellungen für die Personalisierung von Firefox werden überarbeitet und mit einer besseren Suchfunktion ausgestattet. Diese Änderung startet im April zunächst in Firefox Nightly. Und auch KI kommt mit einer Funktion vor. Mit Smart Window bringt man im weitesten Sinne den angekündigten KI-Modus nun auch zu Firefox, die Warteliste ist für den Early Access nun geöffnet.
Wie Smart Window in Firefox konkret aussieht, haben die Kollegen von OMG! Ubuntu an dieser Stelle schon mal gezeigt. Gleichzeitig sei nochmal gesagt: Auch diese Funktion unterliegt dem Killswitch, den Mozilla für alle KI-Funktionen in Firefox implementiert hat. Entweder könnt ihr ihn dann einzeln blockieren, wenn ihr andere KI-Funktionen wie Firefox Translations dennoch nutzen möchtet, oder ihr bekommt ihn sowieso nicht zu sehen, wenn ihr den Generalschalter oben in den KI-Einstellungen scharf geschaltet habt.
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Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und den Entwicklerthemen zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.
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