VW in Not: Drastische Konsequenzen nach Horrorzahlen

VW in Not: Drastische Konsequenzen nach Horrorzahlen
Es sind Zahlen, die wie Hammerschläge auf die deutsche Industrielandschaft niedergehen. Was lange als unvorstellbares Schreckensszenario galt, ist heute bittere Gewissheit geworden: Der Volkswagen-Konzern wankt, und mit ihm stürzt das einstige Prunkstück Porsche in einen beispiellosen Abgrund.

VW Logo auf einem Hochhaus in Wolfsburg.
VW ächzt unter massiven Belastungen. Bildquelle: VW

Die Nachricht aus Wolfsburg gleicht einer sozialen Kernschmelze. In einer am Dienstag veröffentlichten Bilanz des Grauens bekräftigt der VW-Konzern einen Kahlschlag historischen Ausmaßes: Bis zum Jahr 2030 sollen allein in Deutschland rund 50.000 Stellen gestrichen werden. Wo einst Sicherheit und Wohlstand herrschten, regiert nun die nackte Angst. Die Kernmarke VW trägt die Hauptlast dieses Bebens – 35.000 Arbeitsplätze stehen hier vor dem Aus. Es ist mehr als nur eine Umstrukturierung; es ist die Amputation des Herzstücks der deutschen Mobilität.

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Porsche: Der tiefe Fall der Ertragsperle

Und während man in Wolfsburg um die Existenzgrundlage Zehntausender bangt, sorgt eine Tochter aus Stuttgart für einen finanziellen Schockmoment: Porsche, das einstige Renditewunder, erlebt einen beispiellosen Absturz. Der Gewinn des Sportwagenbauers ist im vergangenen Jahr um fast schon unvorstellbare 98 Prozent implodiert – von stolzen 5,3 Milliarden Euro auf nur noch 90 Millionen Euro. Ein Absturz, der in der Geschichte des Luxusherstellers seinesgleichen sucht. Die Folge: Auch bei Porsche sollen nun rund 3.900 Stellen dem Rotstift zum Opfer fallen.

Ein Konzern im freien Fall

Der gesamte VW-Konzern meldet für das vergangene Jahr einen Gewinneinbruch nach Steuern von rund 44 Prozent auf nur noch 6,9 Milliarden Euro (Vorjahr: 12,4 Mrd. Euro). Schwache Geschäfte in China und die drastischen Auswirkungen neuer US-Zölle haben den Giganten in die Knie gezwungen. Der Umsatz stagnierte bei 322 Milliarden Euro. Finanzchef Arno Antlitz findet deutliche Worte: Das aktuelle Ergebnisniveau reiche nicht aus, um den gewaltigen Umbau zur Elektromobilität zu finanzieren. Doch der Preis für diesen Umbau ist hoch – er wird mit der Zukunft von 50.000 Familien und Einzelpersonen bezahlt.

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Während die Politik noch über Lösungen debattiert, vollzieht sich in den Werkshallen zwischen Wolfsburg, Zwickau und Stuttgart ein Drama, das das Gesicht Deutschlands für immer verändern könnte. Überspitzt könnte man es so formulieren: Der Stolz der Nation steht am Scheideweg! Findet der einstige Käfer-Konzern rechtzeitig den rettenden Anker, oder ist dies der Beginn eines unaufhaltsamen Niedergangs? Wie dramatisch die Lage ist, zeigt auch ein Blick auf die operative Rendite. Bei Porsche ist sie von 14,5 Prozent im Jahr 2024 auf nur noch 0,3 Prozent im vergangenen Jahr gefallen. Volkswagen kommt immerhin noch auf 2,8 Prozent. Vor einem Jahr lag sie noch bei knapp 6 Prozent.

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  • Großes Autobeben: Historischer Absturz von zwei Giganten: VW

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