#Warum die Lords in Liverpool lost waren



Lord of the Lost aus Deutschland reagieren während der Abstimmung beim Finale des 67. Eurovision Song Contest (ESC).

Bild: dpa

Das Projekt „Eurovision Song Contest“ wird in Deutschland seit Jahren nur halbherzig verfolgt. Dass der deutsche Beitrag wieder auf dem letzten Platz landete, liegt aber auch an dem verantwortlichen Sender.

Im Nachhinein ist man immer schlauer. Aber man hätte durchaus vorher schon ahnen können, dass auch das diesjährige Projekt „Eurovision Song Contest“ (ESC) aus deutscher Sicht schiefgehen könnte. Denn ein ESC ist harte Arbeit, wie die Siegerin Loreen am frühen Sonntagmorgen sagte.

Sie hat viel, wenn nicht alles in ihren Traum gesteckt, den Song Contest als erste Frau und zweite Künstlerin nach Johnny Logan ein zweites Mal zu gewinnen. Was ihr in der Nacht auf Sonntag auch gelang. Das Finale und der Sieg fallen einem aber nicht in den Schoß, wenn man nur eine Zwischenstation beim ESC einlegt, als wäre es nur ein weiterer Stopp auf einer Konzerttournee. ESC macht man ganz. Oder besser gar nicht.

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