Warum ihr euch ‚Armor‘ auf Prime besser spart

Warum ihr euch ‚Armor‘ auf Prime besser spart

Nicht jeder Film in den Streamingcharts ist eure Zeit auch wert. Das gilt ebenfalls für die aktuelle Nummer 1, die einen Negativrekord für die Hollywood-Legende darstellt.

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Die Charts bei Streamingdiensten gelten etlichen Abonnent*innen als eine der ersten Anlaufstellen auf der Suche nach neuen Titeln. Doch nur weil etwas populär ist, muss es nicht auch gleichzeitig gut sein. Das aktuellste Beispiel dafür ist „Armor“ mit (und angeblich teilweise auch von) Sylvester Stallone, der derzeit auf Platz 1 bei Prime Video steht.

Der frühere Polizist James (Jason Patric) arbeitet inzwischen als Fahrer für einen Geldtransporter und wird dabei regelmäßig von seinem Sohn Casey (Josh Wiggins) begleitet. Bei einem Einsatz transportieren sie eine Fracht, die nicht in den offiziellen Unterlagen vermerkt ist. Kurz darauf geraten sie in einen Überfall durch eine bewaffnete Gruppe unter der Führung eines Mannes, der sich Rook (Stallone) nennt. Die Angreifer fordern die Herausgabe der geheimen Ladung – was James natürlich nicht zulassen kann…

Einen Eindruck von dem Actionthriller liefert euch der Trailer oben im Artikel. Wer ihn inszeniert hat, ist übrigens umstritten. Offiziell wird Justin Routt als Regisseur geführt, doch in Wahrheit soll heimlich Randall Emmett hinter der Kamera aktiv gewesen sein. Er steht in Verruf, den Gesundheitszustand von Bruce Willis ausgenutzt zu haben.

Angeblich wusste Stallone nicht, dass Emmett das Sagen habe und war davon absolut nicht begeistert. Seine Szenen, die wohl an einem einzigen Drehtag entstanden, soll er deswegen einfach selbst inszeniert haben.

„Armor“ stellt Negativ-Rekord für Sylvester Stallone dar

Fans der Hollywood-Legende sollten den aktuellen Prime-Video-Hit mit äußerster Vorsicht genießen. Bei IMDb kommt „Armor“ auf vernichtende 3,6 Sterne und noch schlimmer sieht es auf Rotten Tomatoes aus: 0 % der Kritiken fielen positiv aus; ein trauriger Tiefstwert für Stallone, den sich der Film gemeinsam mit „Alarum“ von 2025 teilt. Selbst der legendäre Flop „Stop! Oder meine Mami schießt!“ steht mit 14 % deutlich besser da.

Auszüge aus den Kritiken findet ihr hier:

„‚Armor‘ ist unausgereift; niemand wirkt besonders motiviert, dabei zu sein, und das Ganze bleibt eher langweilig, ohne viel, woran sich Zuschauer*innen festhalten könnten.“

– John Townsend für Starburst

„‚Armor‘ ist ein Film, bei dem man sich fragt, warum er überhaupt gemacht wurde. Falls Stallone das nicht des Geldes wegen getan hat, bleibt zu hoffen, dass es wenigstens ein Gefallen für einen Freund war.“

– Daniel M. Kimmel für North Shore Movies

„Ein schleppender, langweiliger und einfallsloser Mix aus Drama und Action, dem es deutlich an Spannung fehlt.“

– Avi Offer für NYC Movie Guru

„Während andere gescheiterte Actionversuche von Lionsgate wie ‚Borderlands‘ und ‚The Crow‘ möglicherweise als Beispiele dafür in Erinnerung bleiben, wie man einen Actionfilm nicht machen sollte, wird ‚Armor‘ womöglich gar nicht erst in Erinnerung bleiben.“

– Aidan Kelley für Collider

„Weder die Inszenierung noch die schauspielerischen Leistungen überwinden die Grenzen des Drehbuchs von Adrian Speckert und Cory Todd Hughes, sodass das mittelmäßige Ausgangsmaterial ohne besondere Spannung, Stil oder Figurenzeichnung bleibt.“

– Dennis Harvey für Variety

Wenn ihr euch trotz der Warnungen ein eigenes Urteil bilden wollt: Hier könnt ihr „Armor“ bei Prime Video streamen.

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