Warum jetzt wirklich jeder am Geldautomaten rütteln sollte

Warum jetzt wirklich jeder am Geldautomaten rütteln sollte
Wer zum Geldautomaten geht, um Geld abzuheben, sollte das nächste Mal daran rütteln. Das empfiehlt sogar die Sparkasse. Der Grund dafür überrascht und sorgt dafür, dass es ab sofort jeder machen wird, der Bargeld abhebt.

Warum jetzt wirklich jeder am Geldautomaten rütteln sollte
Warum jetzt wirklich jeder am Geldautomaten rütteln sollteBildquelle: Thomas Breher / Pixabay

Geldabheben am Automaten ist eigentlich ziemlich einfach. Karte rein, Geheimzahl und Betrag eingeben und schon hat man wieder Bargeld. Auch wenn immer mehr Menschen mit Karte oder Handy bezahlen und das Ende des Bargelds nur eine Frage der Zeit ist: Scheine und Münzen sind in Deutschland immer noch gefragt. Doch jetzt sollten alle, die Geld am Geldautomaten abheben, daran rütteln. Sogar die Sparkasse empfiehlt es.

An Geldautomaten ziehen und rütteln: Was passiert?

Vor kurzem warnte die Sparkasse vor Bargeld. Der Grund war eine erschreckende Studie, die zeigt, dass Münzen und Scheine krank machen können. Nun spricht das Finanzinstitut eine andere Warnung aus. Kunden sollten beim Geldabheben am Geldautomaten genau hinsehen und an dem Gerät rütteln. Vor allem, wenn sie davon ausgehen, dass der Automat kaputt ist.

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„Auch gut gesicherte Geldautomaten brauchen eine Technik, die funktioniert“, erklärt die Sparkasse auf einer Sonderseite. „Es kann also in Ausnahmefällen tatsächlich zu Problemen beim Geldabheben kommen.“ Wenn sich die Geldausgabe nicht wie gewöhnlich öffnet, sollten Kunden immer genau hinsehen – vor allem, wenn der Geldautomat auf dem Display keine Fehlermeldung anzeigt. „Überprüfen Sie den Geldauswurf und die Klappe der Ausgabe. Ziehen und rütteln Sie ruhig leicht daran, um zu sehen, ob eine Verblendung angebracht wurde“, erklärt das Finanzinstitut.

Alle Bank-Kunden können betroffen sein

Mit Verblendung meint die Sparkasse hier eine Vorrichtung, die Kriminelle an Geldautomaten anbringen. Diese öffnet sich nicht, sobald das Geld im Schacht landet. Damit die Scheine nicht wieder automatisch eingezogen werden, ist die Verblendung an der Innenseite mit Klebefolie versehen. Für Bank-Kunden wirkt dann alles so, als wäre der Automat kaputt. Wenn man den Geldautomaten verlassen hat, entfernen die Täter die Blende und stehlen das Geld. Von diesem sogenannten Cash Trapping können im Übrigen nicht nur Kunden der Sparkasse betroffen sein. Alle Geldautomaten können von Kriminellen mit solchen Verblendungen manipuliert sein. Das nächste Mal also einfach am Geldausgabefach rütteln, wenn der Geldautomat keine Scheine ausspucken will.

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  • Warum jetzt wirklich jeder am Geldautomaten rütteln sollte: Thomas Breher / Pixabay

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