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Ein Christfluencer – das ist jemand, der Influencer ist und seinen christlichen Glauben verbreitet. Er erzählt also etwas über Kirche, Jesus, Familie, Alltag, Bekehrung, Zweifel, Himmel, Hölle, Liebe oder Teufel, filmt sich dabei und stellt diese Videos ins Netz. Vor allem junge Leute schauen sich das dann an und kommentieren es.
Christfluencer wirken wie aus der Zeit gefallen: Während jedes Jahr mehr und mehr Menschen aus den Kirchen fliehen, laufen sie in die entgegengesetzte Richtung. Sie bekennen sich öffentlich. Sie missionieren. Es ist ein Leben als Außenseiter.
Gerade die reichweitenstärksten Christfluencer verbreiten Moralvorstellungen, die der Mehrheitsmeinung widersprechen. Sie glauben zum Beispiel, dass Beischlaf vor der Ehe eine Sünde ist. Dass Sexualität nur zwischen Mann und Frau stattfinden darf. Dass Abtreibung nicht erlaubt sein sollte. Dass LGBTQ eine bibelferne Ideologie ist. Und manchmal formulieren sie all das in stark abwertender Sprache.
Daraus ergeben sich viele Fragen – von denen eine in der Öffentlichkeit am stärksten diskutiert wird: Wie politisch sind Christfluencer hierzulande, und wie stark sind sie mit der Neuen Rechten oder der AfD vernetzt?
Die kleinen Fragen dazwischen werden jedoch nur selten gestellt. Etwa: Ab welchem Punkt ist man eigentlich rechtsradikal, und ab wann stehen Äußerungen außerhalb eines akzeptablen Diskussionsraumes? Ist es gesellschaftlich akzeptabler oder inakzeptabler, sich gegen die Homo-Ehe auszusprechen, wenn die Bibel als Grund angegeben wird – wenn ja, warum? Welches Maß an Toleranz für andere Perspektiven kann man von jemandem verlangen, der sehr fromm ist?
Beginnen wir bei Jana Highholder – eigentlich heißt sie Hochhalter. Sie ist die in Deutschland bekannteste Christfluencerin. Freikirchlich aufgewachsen, war sie mit jungen Jahren in der Poetry-Slam-Szene und in sozialen Medien unterwegs, veröffentlichte mehrere Bücher, bis die Evangelische Kirche sie 2018 zu ihrer ersten Influencerin machte, um wieder mehr junge Leute zu erreichen.
Highholder will sich dem Mann als Familienoberhaupt unterordnen
Highholder war als „Jana glaubt“ freundlich, eloquent, hübsch, hatte ein breites ehrliches Lachen, trat forsch und gleichzeitig neugierig auf, mit einer Reife, die über ihr Alter von 19 Jahren deutlich hinausging. Sie filmte ihren Alltag oder sprach mit Menschen über die unterschiedlichsten Themen, etwa mit einer Muslimin über die Ohrringe unter ihrem Kopftuch oder mit einer linken Feministin über Kirche als Heimat. Es war immer ernst, immer nah dran, Glaube im Alltag und nicht von der Kanzel herab. Vereinzelt gab es bereits Stimmen, Highholder sei zu konservativ, zu einseitig, aber die waren nur leise.
Am 8. März 2019, am Weltfrauentag, kam es dann zu einem kleinen Skandal. Sie hatte eine progressive Pfarrerin zu Gast, und beide wollten über Epheser 5, 22 reden: „Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn.“ Highholder sagte nun öffentlich, dass der Mann für sie das Oberhaupt der Familie sei, dass sie sich einen Mann wünsche, der Entscheidungen nach außen trägt, und dass sie sich gerne einem Mann unterstelle – unter der Voraussetzung, wie in der Bibel beschrieben, dass der Mann auch sie liebe wie Christus die Gemeinde, also nicht Macht missbrauchend, sondern auf „Augenhöhe“. Sollte er das nicht, dürfe die Frau den Mann natürlich verlassen.
Zwischen den beiden Frauen entspann sich eine spannende, kontroverse und reflektierte Diskussion, in der Highholder zugab, dass sie Vielfalt unterschiedlicher Lebenskonzepte, etwa Homosexualität, in ihrem eigenen Umfeld tatsächlich nie erlebt habe und dass daraus vielleicht auch ihre eigene Haltung erklärbar sein könnte. Beide Frauen trennten sich am Ende lächelnd und scheinbar zufrieden. Highholder sagte: „Dieses Gespräch hat meinen Horizont wieder um ein Stück erweitert.“ Die Pfarrerin sagte: „Danke. Meinen auch.“ Sie fand das Gespräch „wertschätzend“.
Die Pfarrerin war allerdings auch Kolumnistin bei der „Zeit“. Und kurz nach dem Auftritt bei „Jana glaubt“ veröffentlichten sie und einige andere Autoren dort Einschätzungen zu Highholders Haltung, zustimmende wie ablehnende. Die Pfarrerin attestierte ihrer Gesprächspartnerin nun „biblizistische und evangelikale“ Positionen, das waren Attribute, die sie im direkten Gespräch nicht verwendet hatte. Sie schrieb, dass Highholder „weit entfernt ist vom evangelischen Mainstream“, in der Sendung hatte sie das noch als „selten und pointiert“ bezeichnet. Und sie endete mit der Frage, ob das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) „bald auch öffentlich erklärt, was man intern vermutlich längst denkt: Wir sind einem trojanischen Pferd aufgesessen“.
Das war ein starker, ein doppelter Vorwurf gegen Highholder: der eines Angriffs und der einer Täuschung. Dabei war die Dynamik umgekehrt. Jana Highholder griff nicht an, sie wurde angegriffen.
Die Evangelische Kirche beendete die Zusammenarbeit mit Highholder
Ein Jahr später beendete die EKD die Zusammenarbeit mit Highholder – aus finanziellen Gründen, heißt es dort. Heute ist Jana Highholder verheiratet, hat ihr Medizinstudium beendet und nicht mehr 15.000 Follower, sondern 90.000. Sie betreibt einen Podcast mit Jasmin Friesen, einer anderen bekannten evangelikalen Christfluencerin. Statt mit Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen spricht Highholder hier nun nur mit Friesen, die ähnliche Glaubensansichten vertritt wie sie selbst.
Der Podcast verbreitet ein Christentum, laut dem in der Bibel eine eindeutige Wahrheit zu finden ist, die keine Interpretation zulässt. Wer das anders sieht, ist beeinflusst vom „Zeitgeist“, und damit meinen die beiden Frauen die „Liberalen“, die „Woken“. Statt der Lust, ihren Horizont zu erweitern, zeigt Highholder nun eher eine Lust daran, nicht zur Mehrheit zu gehören. Bereits die vierte Folge hieß: „Warum wir lieber Atheisten wären als ‚liberal gläubig‘“. Highholders theologische Ansichten haben sich insgesamt nicht groß verändert, wohl aber die Position, wo sie sich damit verortet. Der Podcast lebt von dem Unterschied aus „denen“ und „uns“.
„Rechtsevangelikale Christfluencerinnen“ nannte sie der Theologe Martin Fritz von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen im „Sonntagsblatt“, der den Podcast ausgiebig analysiert hat.
Unter Radikalen gibt es eine besondere Dynamik. Nach außen wird hart geschlagen, gegen die „Feministen“, die „Öffentlich-Rechtlichen“, die „Politiker“, „die Landeskirche“ oder einfach nur „sie“, die framen und falsch verstehen würden. Nach innen aber ist alles weich, freundlich und harmonisch. Es gibt keine Konflikte durch unterschiedliche Positionen mehr, man ist unter sich, versteht sich, fragt sanft nach, stimmt gerne zu. Die Außenseiter sind nicht auf dem Kampfplatz zu Hause. Sondern in einer Wohlfühloase.

Jasmin Friesen sitzt in einem ihrer Videos fast eine Stunde lang mit zwei anderen Influencern in einem VW-Bus, alle drei in legeren Hoodies und mit Weingläsern in der Hand. Die Kamera steht auf dem Armaturenbrett, der Zuschauer sitzt also quasi mit im Bus. Und nun beginnen die drei ein Gespräch über Gott, Glaube und Wahrheit.
Einer ist Leonard Jäger, der sich im Internet „Ketzer der Neuzeit“ nennt: ein gut vernetzter Influencer mit fast 600.000 Abonnenten auf Youtube, der sich erst 2024 hat taufen lassen. Friesen hat ihn – so sagt er selbst – zum christlichen Glauben gebracht, er war auch ihr Trauzeuge. Beim Imagewechsel vom Rechtsfluencer zum Christfluencer ging er planvoll vor, wie er 2025 in einem Interview mit dem christlichen Fernsehsender EWTN erklärte: „Ich bin gerade in einem Prozess, in meine politischen Videos Jesus mit reinzubringen, ohne dass 90 Prozent sagen: Boah, das ist mir zu viel. Da muss man ein bisschen strategisch sein.“ Es hat geklappt, die Leute folgen ihm weiter.
Jäger provoziert auf Pride-Demos und macht sich über die Leute lustig
Jäger ist damit bekannt geworden, dass er auf Pride-Demos so lange provozierte, bis jemand ausfällig wurde. Das veröffentlichte er und machte sich darüber lustig. Mittlerweile führt er auf Youtube stundenlange Gespräche mit Gästen wie dem Pastor Tobias Riemenschneider („Wie kann man Christ sein und nicht die AfD wählen?“), AfD-Politikern wie Markus Frohnmaier („Heute kann es dich jederzeit, zu jedem Moment erwischen, dass du eben Opfer wirst von einem Irren, der dich mit dem Messer attackiert“) oder dem Unternehmensberater Markus Krall („Wir sind in einer Übergangsphase, wo die Menschen jetzt an die Gewalt des Sozialismus gewöhnt werden. Wenn er erst mal ganz und gar im Sattel sitzt, dann wird er genauso Massenmord begehen wie alle anderen Sozialismusformen vor ihm auch.“). Der Verfassungsschutz hat Jäger seit einiger Zeit im Visier.
In der Nacht von Donald Trumps Wiederwahl steht Jäger tatsächlich neben ihm, schüttelt ihm auch die Hand. Er hatte es geschafft, zusammen mit ein paar Neurechten eine Audienz zu bekommen, und alle brüllen: „Kämpft, kämpft, kämpft“. Jäger verkauft T-Shirts, auf denen steht: „God created them male and female“ oder „Truth over Pride“. Auch Highholder saß schon in Jägers Sendung, und am Ende machte sie sich lustig darüber, wie Medien diese Begegnung nun kommentieren würden. Mit verstellter Stimme sagte sie: „Sie distanziert sich nicht klar von dem rechten Youtuber!“ Beide lachten.
Die dritte Weintrinkerin im VW-Bus ist Michelle Gollan. Sie nennt sich im Netz Eingollan und hat 300.000 Follower auf Youtube. Sie tritt oft zusammen mit Jäger auf und postet zunehmend nationalchristliche Inhalte.
Und das Gute ist vor allem eins: kompromisslos
Die drei Kulturkämpfer sind nicht laut, aggressiv oder herrisch. Sie sind lustig, freundlich, zugewandt. Einfach junge Leute in ihren Zwanzigern, die sich über den Sinn des Lebens unterhalten, die Orientierung suchen, aber vor allem Orientierung geben. Ihre Antworten sind immer klar. Friesen übernimmt den religiösen Part. Sie sagt nie: Das weiß ich nicht. Oder: Mit dieser Bibelstelle habe ich auch ein Problem. Sie weiß immer, wie etwas gemeint ist.
Mit derselben Klarheit lässt Jäger politische Kommentare einfließen. Berlin sei „degeneriert“, das Staatssystem würde uns nur „als Demokratie verkauft“, es gebe „viele Menschen, die Böses tun aus dem Interesse heraus, Böses zu tun“, etwa „ritueller Missbrauch“, (eine Anspielung auf den QAnon-Verschwörungsmythos). In dieser schlechten Welt, die weit weg sei von Gott, wollen die drei an das Gute glauben. Wollen sie das Gute sein. Und das Gute ist vor allem eins, sagt Jäger: „kompromisslos“. Dafür will er kämpfen.

In den Kommentaren unter dem Video bemerkt niemand das Ausgrenzende, Selbstgerechte dieses dualistischen Weltbildes. Die heile Bus-Welt betört. „So sympathisch ihr drei, finde es so cool, dass die beiden auf der Suche nach der Wahrheit sind“, schreibt einer. Ein anderer: „Vielen Dank euch, super Gespräch! Macht weiter so, unsere Jugend braucht junge Leute wie euch.“
Derzeit forschen Wissenschaftler im Projekt Redicon über den Einfluss von Christfluencern. Ariane Kovac von der Universität Bochum hat lange mit Followern geredet. Sie sagt, die sozialen Medien bedeuteten für sie etwas anderes als analoger Gottesdienst: „Eine Interviewpartnerin hat das mal ganz gut zusammengefasst. Sie sagte, im Gottesdienst höre ich bestimmte Inhalte, aber auf Social Media sehe ich, wie ich das dann praktisch anwende.“ Es gehe um Fragen wie: Wie hat ein richtiger Christ zu sein? Was darf ich als Christ, was darf ich nicht? Wie sieht eine christliche Beziehung, ein christliches Dating, eine christliche Ehe aus?
Ein Befragter wurde durch solche Videos zum Abtreibungsgegner
Keiner ihrer Interviewpartner sei durch soziale Medien zum Christentum bekehrt worden. Aber einige wechselten von den Amtskirchen in Freikirchen. Kovac beobachtet außerdem Veränderungen in den Einstellungen. Ein Mann etwa wurde durch den Konsum von sozialen Medien zum Abtreibungsgegner. „Er hat während des Interviews eine sehr emotionale Sprache verwendet, woran man sieht, wie solche Diskurse dann übernommen werden von Nutzern.“ Die Zuschauer lernen, dass es normal ist, hoch religiös zu sein. Danach trauen sie sich, sich als Christen „zu outen“ und öffentlich für ihren Glauben einzustehen.
Es gibt Wissenschaftler, wie die Theologin Maria Hinsenkamp, die von einem Netzwerk aus pfingstlich-charismatischen, evangelikalen und teilweise katholischen Bewegungen, Gemeinden und Organisationen sprechen. Gemeint ist ein loses, fluides Netzwerk ohne zentrales Leitungsorgan, das jedoch durch gemeinsame geistliche Visionen und ein bestimmtes Verständnis des Reichs Gottes zunehmend Einfluss auf Kirche, Gesellschaft und Kultur im deutschsprachigen Raum ausübt – ähnlich wie in den USA.
Kritiker finden diesen Netzwerkgedanken übertrieben. Dass sich Leute kennen, heißt nicht, dass sie eine gemeinsame politische Agenda verfolgen. Sonst werden Leute vorschnell in einen Topf geworfen, die nur lose Kontakt miteinander haben. Die Berliner Theologin Claudia Jetter sagt: „Rechte Christfluencer sind keine Bewegung im eigentlichen Sinne. Vielmehr handelt es sich um unterschiedliche Christfluencer, die durch Addition in den Medien zu einer Gruppe gemacht werden. Daraus entsteht ein verzerrtes Bild.“ Das helfe niemandem und produziere „noch mehr Widerstand“.
Tatsächlich gibt es Christfluencer, die einen politischen Einfluss offen anstreben. Etwa Yousif Sakmany, der auf Instagram eine kleine „Bewegung“ gegründet hat von Katholiken, um „die Kirchen wieder voll“ zu bekommen. Begonnen hat er in Düsseldorf, mittlerweile haben sich schon in einigen anderen Städten Ableger gebildet. Sakmany postet auf Instagram Sätze wie: „Unsere Politik muss gewappnet und geschmiedet und fundamental aufgebaut sein auf die christlichen Werte.“ In den nordrhein-westfälischen Landtag wurde er zum gegenseitigen Kennenlernen schon eingeladen. Von wem, will er nicht sagen.
„Wahrheit entsteht nicht durch Abstimmungen“, sagt Sakmany
Yousif Sakmany kritisiert die Aufklärung. Sie hat für ihn einen „falschen Liberalismus“ gebracht. Wie hält er es dann mit der Demokratie, wenn Liberalismus so negativ besetzt ist? Demokratie könne legitim sein, sagt er, sofern sie dem Gemeinwohl diene und das Naturrecht achte. „Problematisch wird sie dort, wo Mehrheiten über Wahrheit und Moral entscheiden sollen. Wahrheit entsteht nicht durch Abstimmungen, sondern gründet in Gott und der natürlichen Sittenordnung.“

Sakmany ist aber ein krasser Einzelfall. Christfluencer sind im Grunde eine ganz wilde Mischung. Es gibt die Model-Influencer, die quasi nebenbei noch Christen sind wie Millane (1,3 Millionen Follower auf Instagram) – auch sie löste kürzlich einen Shitstorm über weibliche Unterordnung aus – oder Toni Dreher-Adenuga, die auch über Queere respektvoll redet und sie nicht ausschließt. Es gibt Gefühls-Christfluencer, die vor allem über sich und ihre intime Beziehung zu Gott posten wie Gella. Und es gibt natürlich die Bistümer und Landeskirchen.
Die Evangelische Kirche versammelt ein paar Dutzend solcher „Sinnfluencer“ in ihrem Netzwerk Yeet. Die Mischung mutet progressiv, großstädtisch und weltoffen an, lesbische Pfarrerinnen gehören genauso dazu wie Alleinerziehende oder Feministen. Frage also an die EKD: Gibt es in der Kirche auch einen Platz für Menschen, die sich mit der Homo-Ehe schwertun?
Die theologische Direktorin der GEP, Stefanie Schardien, antwortet, das Yeet-Netzwerk sei kein Querschnitt aller evangelischen Positionen. Sondern ein „bewusst kuratiertes“ Netzwerk von Influencern, die bestimmte gemeinsame Werte teilen und vertreten. Dazu gehöre auch „die Überzeugung, dass Vielfalt eine Bereicherung ist“. Soll heißen: Rechtskonservative Positionen sind nicht erwünscht. Eine pauschale Ablehnung der Gleichberechtigung gleichgeschlechtlicher Paare widerspricht laut Schardien sogar den theologisch-wissenschaftlichen Standards. Wer das anders sieht, hat in der Evangelischen Kirche also keinen Platz. Den wird er aber woanders finden.
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