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Die Zusammenarbeit mit einem ausländischen Mitarbeiter beginnt oft mit viel Enthusiasmus. Jemand kommt voller Energie, offen für Neues, neugierig auf das Land und das kommende Leben. Doch nach den ersten Wochen zeigt sich – ähnlich wie in einer Beziehung – ob beide Seiten „klicken“ oder ob man langsam nach Gründen sucht, sich wieder zu trennen. Fachleute von https://ewlgroup.de/ betonen, dass entgegen vieler Annahmen nicht das Gehalt darüber entscheidet, ob jemand länger als drei Monate im Unternehmen bleibt.
Die ersten Wochen – fühle ich mich hier überhaupt gebraucht?
Wer aus dem Ausland kommt, befindet się in einer Situation wie nach einem kompletten Neuanfang. Man kennt die Stadt nicht, die Sprache kaum, die Abläufe im Betrieb überhaupt nicht – und man weiß nicht, auf wen man sich verlassen kann. Trifft der Mitarbeitende in den ersten Tagen auf Menschen, die zeigen, wie der Betrieb funktioniert, wo man Ausrüstung erhält und an wen man sich mit Fragen wenden kann, fällt die Hälfte des Stresses sofort weg. Bleibt er jedoch allein, wächst schnell das Gefühl, dass er alles selbst bewältigen muss – und dass er hier eigentlich gar nicht willkommen ist.
Kommunikation muss nicht perfekt sein – nur freundlich
Ein Mitarbeitender, der die Sprache noch nicht gut beherrscht, fühlt sich schnell wie in einer endlosen Prüfungssituation. Jede Anweisung, jeder Scherz, selbst eine simple Bemerkung kann anders ankommen, als sie gemeint war. Deshalb wirkt einfache Freundlichkeit wie ein Schutzpuffer. Eine kurze Erklärung, ein Hinweis mit der Hand statt der dritten Wiederholung derselben Anweisung oder ein kurzes Nachfragen, ob alles verstanden wurde – solche Kleinigkeiten retten manchmal die Zusammenarbeit. Es braucht keine interkulturellen Schulungen; ein bisschen Geduld reicht schon. Wenn der Mitarbeitende merkt, że niemand sich über Fehler lustig macht und das Team ihn nicht von oben herab behandelt, entsteht die erste, wichtige Basis für Vertrauen.
Und was passiert, wenn trotz allem Schwierigkeiten auftreten?
Perfekte Teams gibt es nicht. Manchmal knirscht es, jemand sagt ungewollt etwas Falsches oder die Stimmung kippt. Dann ist entscheidend, dass der Mitarbeitende weiß, an wen er sich wenden kann. Ein Koordinator, ein Schichtführer, eine vertraute Person – oft reicht eine einzige, die zuhört, damit ein Problem nicht sofort in den Wunsch mündet zu kündigen.
Warum bleiben manche – und andere gehen?
Der Grund ist erstaunlich einfach: das Gefühl, Teil eines Ortes zu sein, an den man gern morgen wiederkommt. Ein Ort, an dem die Arbeit Sinn ergibt, die Menschen fair sind und der Alltag nicht wie ein ständiger Kampf wirkt. Natürlich spielt das Gehalt eine Rolle, aber selten ist es in den ersten Monaten der Hauptgrund für einen Weggang. Viel häufiger geht es um Atmosphäre, Sicherheit und all die kleinen Dinge, die zusammen ein Gefühl von „normalem Leben“ ergeben.
von ewlgroup.de
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