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#Was ist nur mit dem FC Liverpool los?

„Was ist nur mit dem FC Liverpool los?“

Bevor es Jürgen Klopp zu viel wird, wollte der Trainer des FC Liverpool lieber aus nichts mehr machen. Im Mai des vergangenen Jahres war das Spiel seiner Mannschaft bei Manchester United kurzfristig ausgefallen, weil Fans des Liverpooler Rivalen Stunden vor dem Anpfiff ins Stadion eingedrungen waren und auf dem Rasen unter anderem Pyrotechnik gezündet hatten. Das hatte wenig mit Liverpool zu tun; der Protest richteten sich gegen die Eigentümerfamilie Glazer, die viele Anhänger von Manchester United lieber heute als morgen loswerden möchte.

Tobias Rabe

Verantwortlicher Redakteur für Sport Online.

Seinerzeit fuhr Liverpool die knapp 60 Kilometer über die Autobahn M62 gen Westen unverrichteter Dinge wieder zurück. Eineinhalb Wochen später wurde die Partie im eh schon proppenvollen Kalender des englischen Fußballs nachgeholt, sehr zum Unmut von Klopp. Als auch vor dem Duell am Montagabend wieder Proteste der Fans von Manchester United angekündigt wurden, nahm der Trainer den Ball direkt auf.

„Unglaublich arbeitsreiche Saison“

„Ich hoffe wirklich, dass es nicht passieren wird. Aber wenn es passiert, sollten wir die Punkte bekommen“, sagte der Deutsche, der sich schon öfter über den engen Spielplan beschwert hatte. Durch die Weltmeisterschaft im Winter in Qatar ist die Lage in den Ligen diesmal noch verschärfter.

„Wenn die Fans wollen, dass das Spiel nicht stattfindet, dann können wir das Spiel nicht einfach neu arrangieren und es irgendwo in eine unglaublich arbeitsreiche Saison einfügen“, sagte Klopp. „In einer solchen Situation sollte immer die andere Mannschaft die Punkte bekommen, weil sie damit nichts zu tun hat und sich darauf vorbereitet hat. Wir haben damit nichts zu tun.“

Am Montagabend gab es rund um das Stadion Old Trafford tatsächlich Proteste. Diesmal aber war die Polizei, die in großem Aufgebot präsent war, besser vorbereitet als vor gut einem Jahr. Es gab Sprechchöre und Banner, aber keine Ausfälle. Dementsprechend fand auch das Spiel statt – und Klopp bekam keine Punkte, nicht einmal einen.

Liverpool unterlag mit 1:2 Toren und liegt in der Tabelle der Premier League nach drei Spielen ohne Sieg mit nur zwei Punkten auf Platz 16. Das ist für eine Mannschaft, die es gewohnt ist, um den Titel zu spielen, ungewohnt – und alarmierend.

„Wenn es regnet, muss man raus“

Obwohl noch 35 Partien zu spielen und damit 105 Punkte zu verteilen sind, schrillen schon die Alarmglocken. Denn Titel werden zwar im Spätsommer nicht gewonnen, man kann sie aber durchaus verlieren. Das weiß auch Klopp. Einen Schönheitspreis strebt er nicht an, derzeit geht es ihm nur um den Ertrag, der eindeutig zu mickrig ausfällt.

„Im Moment zählt für uns nur eins – das Ergebnis. Das ist das, was heute am meisten weh tut“, sagte er nach der ersten Saisonniederlage beim Fernsehsender Sky. „Das ist nicht die einfachste Situation aller Zeiten. Aber wenn es regnet, muss man auch raus.“

Raus sind auch einige wichtige Spieler beim FC Liverpool derzeit, vor allem im Mittelfeld. Der frühere Münchner Thiago, Curtis Jones, Alex Oxlade-Chamberlain und der ehemalige Leipziger Naby Keita, um den es zuletzt Wechselgerüchte gab, fehlen verletzt. Auch die Abwehrspieler Ibrahima Kanote, Joel Matip und Angreifer Diogo Jota waren in Manchester nicht dabei.

Auf Fabinho verzichtete Klopp jedoch zunächst freiwillig. Der Brasilianer hatte in den ersten beiden Ligapartien der Saison nicht überzeugt, dennoch kam sein Platz auf der Bank überraschend, ist er doch für die Balance des Liverpooler Spiels zuständig.

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