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Christopher Nolan geht in nur wenigen Wochen mit „Die Odyssee“ an den Kinostart. Davor sorgt allerdings sein Biopic „Oppenheimer“ für Bauchschmerzen.
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Mit „Oppenheimer“ erschuf Christopher Nolan ein historisches Drama und ein Biopic der Extraklasse. Stolze 975 Millionen US-Dollar spielte der Meister-Regisseur mit seinem dreistündigen Film an den Kinokassen ein. Der Film mauserte sich auf diese Art zum erfolgreichsten Biopic aller Zeiten.
Doch nun heißt es für „Oppenheimer“ und Nolan, Abschied von diesem Titel zu nehmen. Denn ein anderes Biopic, welches dieses Jahr das Licht der Kinowelt erblickte, hat sich den Titel als erfolgreichster Film, der auf realen Personen basiert, gesichert: „Michael“.
„Michael“ überholt „Oppenheimer“ im Kampf um das erfolgreichste Biopic
Das Biopic „Michael“, welches sich rund um die frühe Karriere des King of Pops Michael Jackson dreht, ging dieses Jahr an den Start und entwickelte sich in wenigen Monaten zum Kinokassenschlager. Der Film, der am 22. April in die deutschen Kinos kam, ist auch nach Monaten noch so erfolgreich, dass er sich jetzt den Titel als erfolgreichstes Biopic aller Zeiten schnappt und Nolans „Oppenheimer“ damit hinter sich lässt.
Laut Box Office Mojo nahm „Michael“ mittlerweile eine Summe von 977 Millionen US-Dollar weltweit ein. Damit lässt das Biopic nicht nur „Oppenheimer“ hinter sich, sondern auch den Queen-Hit „Bohemian Rhapsody“, der mit einem Einspiel von 911 Millionen US-Dollar (via Box Office Mojo) bis dato das erfolgreichste Musik-Biopic war.
Den Trailer zum Film findet ihr im Übrigen noch einmal im Folgenden:
Doch damit nicht genug. „Michael“ ist auch Lionsgates erfolgreichster Film aller Zeiten. Bis zu diesem Erfolg hielt „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ den Titel beim Filmstudio.
Trotz Erfolg von „Michael“: Kritik an Auslassung der Kindesmissbrauchsvorwürfe
Der Erfolg von „Michael“ lebt insbesondere von Mundpropaganda und wiederholten Kinobesuchen von Michael-Jackson-Fans. Während viele die detailgetreue Nachstellung der Auftritte und Musikvideos des King of Pops feiern, haben einige Filmkritiker*innen aber auch ihren Unmut zum Biopic geäußert.
So wird vielfach bemängelt, dass „Michael“ das Leben des Sängers beschönigen würde. Der Grund: Der Film behandelt mit keiner Silbe die Kindesmissbrauchsvorwürfe, die die spätere Karriere des King of Pops ins Wanken brachten. Allerdings gibt es Gerüchte, dass Lionsgate bereits ein Sequel zu „Michael“ in Auftrag gegeben haben soll, in welchem auch die sexuellen Missbrauchsvorwürfe behandelt werden sollen.
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