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Steinmeier: „Sie verteidigen unsere Republik“ +++ Zehntausende in Köln und Bremen und auf der Straße +++ Demonstrationen auch in Cottbus und anderen Städten +++ Lob von Habeck +++ Integrationsbeauftrage: Mehr als Demos notwendig +++ Verfolgen Sie alle Entwicklungen im Liveblog
Demo in München am Sonntag: "25.000 plus X"
So verlief der Samstag
Zehntausende demonstrieren in Frankfurt
Zu großer Andrang in Hamburg am Freitag
Hier sind Demos geplant
„Die Zukunft unserer Demokratie hängt nicht von der Lautstärke ihrer Gegner ab - sondern von der Stärke derer, die die Demokratie verteidigen. “Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) appellierte an die Demo-Teilnehmer, in den Dialog zu treten gegen Hass und Menschenfeindlichkeit. „Wir sind die, die Demokratie verteidigen. Sprechen Sie mit denen, die die Demokratie angreifen.“
Der Andrang ist offenbar so groß, dass die KVB zurzeit nicht über die Deutzer Brücke fährt, schreiben die Kollegen vom WDR:
Zehntausende Menschen haben am Sonntag in Köln gegen die AfD und für die Demokratie demonstriert. Nach Angaben eines Polizeisprechers kamen für einen Demozug von der Deutzer Werft durch die Innenstadt und eine wenig später anlaufende Demo des aus mehr als 50 Parteien, Organisationen und Initiativen bestehenden Bündnisses „Köln stellt sich quer“ insgesamt „sicherlich mehrere Zehntausend Menschen“ zusammen.
Auch in Cottbus sind viele Demonstranten auf der Straße. Dort beteiligt sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Protest gegen Rechtsextremisten.
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan, bezeichnete die Demonstrationen als „gut und wichtig“, forderte zugleich aber weiteren Einsatz. „Wir brauchen ein gesamtgesellschaftliches Bündnis“, sagte die SPD-Politikerin „Zeit Online“. „Und das bedeutet, mehr als ein paar Mal auf die Straße zu gehen.“ Alle müssten für die vielfältige Gesellschaft einstehen. „Das heißt, das Gespräch suchen: im Verein, am Arbeitsplatz, in der Familie und unter Freunden. All den rassistischen Sprüchen widersprechen, von denen immer behauptet wird, die wären gar nicht so gemeint.“
Demo in München am Sonntag: "25.000 plus X"
Noch zur Wochenmitte hatte die Stadt mit 10.000 bis 20.000 Teilnehmern gerechnet, die am Sonntagnachmittag unter dem Motto „Gemeinsam gegen rechts“ am Siegestor zusammenkommen wollen. Am Samstag ging die Münchner Polizei von bis zu 25.000 Menschen aus.
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