Wie gesünder altern?

Wie gesünder altern?

Rüstig und vital bis ins hohe Alter: Das Titelthema der Februar-Ausgabe von BILD DER WISSENSCHAFT ist der sogenannten Longevity – Langlebigkeit – gewidmet. Um diesem Menschheitstraum näherzukommen, suchen Forschende zunehmend nach Hinweisen in unserem Erbgut. Neben den Erfolgen der Gerontomedizin stehen allerdings auch falsche Hoffnungen und fragwürdige Ansätze beim Ziel des gesunden Alterns im Fokus.

Im ersten Artikel des vierteiligen Titelthemas „Longevity“ berichtet der BDW-Autor Frank Frick über die Erforschung der zentralen Aspekte des Alterungsprozesses: die Genetik beziehungsweise die Schädigung des Erbguts im Laufe des Lebens. Einblicke in die Zusammenhänge sind dabei unter anderem durch Untersuchungen der Lebenserwartung von winzigen Fadenwürmern entstanden. Ziel der Forschung ist es, natürliche DNA-Reparaturmechanismen so zu verbessern, dass Menschen länger gesund leben können, geht aus dem Artikel „Die Gebrechlichkeit des Genoms“ hervor.

Anschließend berichtet die BDW-Autorin Susanne Donner über die Suche nach Wirkstoffen oder Therapien, die Alterungsprozesse verlangsamen oder den typischen Erkrankungen in reifen Jahren vorbeugen können. Die sogenannte Gerontomedizin hat dabei zu interessanten Ansätzen geführt. In bestimmten Substanzen oder Verjüngungs-Verfahren des Blutes könnte demnach einiges Potenzial stecken. Allerdings ist noch viel Forschung nötig, um die Sicherheit und die langfristige Wirkung der potenziellen Anti-Aging-Maßnahmen zu bestätigen, schreibt die Autorin im Artikel „Die tägliche Dosis“.

Verjüngungs-Hype und alternde Affen

Der dritte Teilartikel wirft dann ein eher kritisches Licht auf das Thema Anti-Aging und stellt sich übertriebenen Hoffnungen entgegen. Frank Frick verdeutlicht darin, dass der Begriff Longevity – Langlebigkeit – eher für einen Hype als für ein bald erreichbares Ziel steht. Dies wird etwa an den verhaltenen Erfolgen eines Superreichen mit dem Traum vom Jungbrunnen deutlich, berichtet der Autor im Artikel „Revolution oder Rausch?“

Abgerundet wird das Titelthema von einem Blick auf unsere tierische Verwandtschaft: Der BDW-Autor Roman Goergen berichtet über die nun vollständige Entschlüsselung der Referenzgenome von Schimpansen und fünf weiteren Menschenaffenarten. Da der Mensch eine vergleichsweise hohe Lebenserwartung besitzt, erhoffen sich Forschende von den genetischen Einblicken Hinweise auf die Ursachen von Alterungsprozessen. Dabei sind sie bereits interessanten Unterschieden im Erbgut des Menschen und seiner Verwandten auf der Spur, geht aus dem Artikel „Alternde Affen“ hervor.

Die Artikel des Titelthemas „Longevity“ können Sie im Rahmen eines bdw+ Abonnements online lesen, oder Sie finden sie in der Februar-Ausgabe von BILD DER WISSENSCHAFT, die ab dem 16. Januar im Handel erhältlich ist.

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