Wie gut helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp?

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Rauchen ist eine der wichtigsten Ursachen für zahlreiche Krankheiten – darunter verschiedene Arten von Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Viele Raucher nehmen sich deshalb immer wieder vor, mit ihrem Laster aufzuhören. Doch der Vorsatz ist einfacher gefasst als umgesetzt. Nikotinersatztherapien, etwa mit nikotinhaltigen Pflastern oder Kaugummis, sollen dabei helfen, die Entzugserscheinungen zu verringern. Aber sie helfen nur einigen Entwöhnungswilligen.

Als Alternative werden E-Zigaretten beworben. Diese verbrennen keinen Tabak, sondern verdampfen stattdessen eine Flüssigkeit, die Aromastoffe sowie in vielen Fällen Nikotin enthält. Giftige Verbrennungsprodukte wie Teer und Kohlenmonoxid vermeidet man dadurch. Doch auch wenn der Dampf – je nach Zusammensetzung der verdampften Substanzen – üblicherweise weniger schädlich ist als Tabakrauch, haben Studien gezeigt, dass einige der Inhaltsstoffe ebenfalls die Blutgefäße schädigen, das Krebsrisiko erhöhen und die Mundflora negativ verändern können.

Entzugshilfen im Vergleich

Aber wie wirksam sind E-Zigaretten als Helfer bei der Rauchentwöhnung? Um diese Frage zu beantworten, hat ein Team um Nicola Lindson von der University of Oxford für eine Cochrane-Metaanalyse 80 randomisierte kontrollierte Studien mit insgesamt 29.861 Teilnehmenden ausgewertet, die die Erfolgsraten von E-Zigaretten mit anderen Methoden wie Nikotinersatztherapien und verhaltensbezogenen Interventionen wie Einzelberatung und Gruppentherapie verglichen haben.

Das Ergebnis: „Im Vergleich zu Nikotinersatztherapien erhöhten nikotinhaltige E-Zigaretten den Anteil der Menschen, die es schafften, mit dem Rauchen aufzuhören“, berichten die Forschenden. Auch im Vergleich zu verhaltensbezogenen Angeboten erhöht das Dampfen wahrscheinlich die Chance auf einen erfolgreichen Rauchstopp, auch wenn die Studienergebnisse dazu etwas unsicherer sind.