#Wie macht man weiter, wenn der Partner zum Pflegefall wird?
Eine schwere Krankheit, ein Schlaganfall – und plötzlich benötigt der eigene Partner rund um die Uhr Pflege. Was macht es mit der Beziehung, wenn die partnerschaftliche Augenhöhe verloren geht? Und wie macht man trotzdem weiter?
Dieser Text beginnt mit zwei Aussagen, die sich gleichen: „Er war mein großartiger Sparringspartner“, lautet die eine; die andere: „Wir waren ein DreamTeam über 30 Jahre.“ Solche Aussagen beschreiben das, was lange Partnerschaften zu erfüllten macht. Dazu kommt das Wissen, der andere lässt mich nicht im Stich, komme, was wolle.
Die beiden Frauen, von denen diese Sätze stammen, kennen einander nicht. Doch sie haben eins gemein: Sie haben ihre Männer nicht im Stich gelassen. Die eine, Ärztin aus Schleswig-Holstein und Ende fünfzig, hat ihren Mann nach vier von Krankheit, von Pflege und charakterlichen Veränderungen geprägten Jahren vor etwa anderthalb Jahren begraben müssen – und sich dann auf die Suche begeben, was eigentlich geschehen ist. Die andere, Kommunikationsexpertin aus Sachsen und Anfang fünfzig, weiß ihren Mann zwar noch an ihrer Seite, doch er ist ein anderer. Ein Schlaganfall machte im Januar 2021 aus einem tatkräftigen und eloquenten Familienvater einen Schwerbehinderten. Beiden Frauen ist es ein Anliegen, zu erzählen, was es bedeutet, wenn die partnerschaftliche Augenhöhe verloren geht – und wie man trotzdem weitermacht.
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