Offshore-Windparks sind wegen ihrer potenziell negativen Auswirkungen auf die marine Lebenswelt umstritten. Doch wie sich nun zeigt, haben sie auch positive Effekte auf die Meeresumwelt: Die Fundamente der Offshore-Windparks wirken wie künstliche Riffe und bieten daher Fischgemeinschaften neuen Lebensraum. Die Zusammensetzung der Fischbestände unterscheidet sich dabei je nach Lage und Bauweise der Windräder, wie Untersuchungen in der Deutschen Bucht zeigen.
Offshore-Windparks vor der deutschen Küste produzieren mit ihren Windrädern nachhaltige Energie ohne Treibhausgas-Emissionen und sind damit eine wichtige Säule in der Energiewende. Denn sie helfen, unsere Energieversorgung zu sichern. Doch wie beeinflussen die Strukturen das marine Ökosystem?
Einen Aspekt dieser potenziellen Effekte haben nun Forschende um Vanessa Stelzenmüller vom Thünen-Institut für Seefischerei in Bremerhaven anhand eines Offshore-Windparks des Betreibers Northland Power untersucht. Der Windpark Nordsee One liegt nördlich von Norderney in der südlichen Deutschen Bucht. Über Unterwasserkameras analysierten sie, welche Fischarten im Umkreis der Anlagenfundamente leben. „Wir können dort

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