Wilsberg gegen Fußball akzeptabel

Wilsberg gegen Fußball akzeptabel

Die nun erzielte Gesamtreichweite war für die erfolgsverwöhnte Krimi-Reihe dennoch ungewohnt verhalten.

Es stand praktisch schon im Voraus fest, dass das Finale im DFB-Pokal der Männer auch in diesem Jahr wieder eine außergewöhnliche Größenordnung hervorbringen, und damit den anderen Sendern nicht mehr allzu viel übrig lassen würde. Das alles führte logischer Weise dazu, dass das Zweite Deutsche Fernsehen in weiser Voraussicht nur eine alte Krimi-Folge auf den Sender ließ.

Genauer gesagt handelte es sich um «Wilsberg – Einer von uns», der gestern ab 20.15 Uhr für anderthalb Stunden die Primetime bespielte, seine eigentliche Premiere aber bereits 2021 durchlief. Nun sahen ihn gegen hochkarätige Konkurrenz zumindest noch einmal 2,46 Millionen Leute des Gesamtpublikums und beförderten einen in diesem Kontext respektablen Marktanteil von 12,9 Prozent zur Anstalt. Im Vergleich zu den sonstigen Samstags-Krimis musste man trotzdem wenig verwunderlich reichlich Einbußen hinnehmen, die wohl zusätzlich auch noch durch den ersten Hitze-Anflug begünstigt wurden. Brutal schwach übrigens die Lage bei den Jüngeren, die nur zu überaus mickrigen 1,7 Prozent (0,06 Millionen) den Krimi wählten.

Insgesamt weniger war im direkten Anschluss zu holen, als das «Heute Journal» programmiert wurde. Dieses sahen nur noch 1,91 Millionen zu ungewohnt einstelligen 9,8 Prozent gesamt sowie zumindest leicht erhöhte 0,14 Millionen Jüngere zu dennoch niedrigen 3,3 Prozent der 14-49-Jährigen. Später lief mit «Helen Dorn: Das rote Tuch» ein weiterer Krimi-Re-Run – das wiederum ziemlich passabel. Die Loos-Reihe stieg auf d’accord gehende 13,8 Prozent beziehungsweise weiter trübe 5,7 Prozent (Jüngere) bei 2,04 Millionen Gesamtzuschauenden.

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