Windows 11: Microsoft streicht kurzfristig lokale PC-zu-PC-Migration in Windows Backup

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Windows 11: Microsoft streicht kurzfristig lokale PC-zu-PC-Migration in Windows Backup

Microsoft hat mit dem heutigen Donnerstag das Vorschauupdate von Windows 11 für Ende September in die Release Preview geschickt, welches zum Ende des Monats dann wieder optional von allen installiert werden kann, die nicht bis zum nächsten Patchday warten wollen. Während wir auf die allgemeinen Neuerungen nicht näher eingehen wollen, gibt es eine kurzfristige Änderung bei Windows Backup, die Aufmerksamkeit verdient.

Windows Backup (bzw. Windows-Sicherung auf deutschsprachigen Systemen) bot bisher grundsätzlich zwei Möglichkeiten an, um wichtige Elemente wie Einstellungen oder Dateien über mehrere Windows-Systeme hinweg zu sichern: Entweder man nutzte Backup and Restore über das Microsoft-Konto oder nutzte die lokale PC-zu-PC-Migration, die rein über das lokale Netzwerk funktionierte und deswegen deutlich datenschutzfreundlicher war.

Besagte letztere Möglichkeit ist nun Geschichte. Konkret schreibt Microsoft:

„Die PC-zu-PC-Migration steht nicht mehr zur Verfügung. Diese Funktion, die im Rahmen einer schrittweisen Einführung bereitgestellt wurde, ermöglichte es zuvor, Dateien und Einstellungen bei der Einrichtung eines neuen Windows-PCs direkt vom alten PC zu übertragen. Verwenden Sie für die Sicherung und Wiederherstellung Ihrer Dateien, Einstellungen und anderer unterstützter Elemente beim Wechsel auf einen neuen PC die Windows-Sicherung. Weitere Informationen finden Sie unter Sichern und Wiederherstellen mit der Windows-Sicherung.“

Microsoft lässt sich also von früheren Kritiken nicht mehr beeindrucken und rückt das Microsoft-Konto wieder ins Zentrum.

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Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.

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