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Dass das Windows Insider Program viel von seinem einstigen Wert verloren hat, sofern dieser überhaupt noch vorhanden ist, ist mitttlerweile überall bekannt. In diesem Jahr dürfte auf die verbliebenen Nutzer allerdings eine noch größere Fragmentierung zukommen, wenn man einem aktuellen Bericht von Windows Central glauben darf. Microsoft plant größere Änderungen hinter den Kulissen.
Konkret geht es um zwei Maßnahmen, die vollzogen werden. Bemerkenswert ist die Trennung bei der Plattform, die von den Entwicklern gewählt wurde. Während die Version 26H1, welche im Frühjahr für Geräte mit den neuesten ARM-Prozessoren von Qualcomm und vll. Nvidia kommen wird, auf Basis der Buildreihe 28020.x getestet wird und mit Bromine auf einem komplett neuen Plattformzweig basiert, wird Version 26H2 seit dieser Woche auf Basis der Buildreihe 26300.x vorbereitet. Kurzum: Sie verbleibt bei der aktuellen Basis Germanium und würde im Herbst ein weiteres Enablement Package bedeuten.
Falls euch diese Fragmentierung noch nicht genügt, wird Microsoft hinter den Kulissen weitere Änderungen bei 26H2 vornehmen, die jede einzelne Build, die bei unterschiedlichen Nutzern installiert ist, mit unterschiedlichen bekannten Problemen versehen. Diese dürften in den nächsten Monaten noch zunehmen, je nach dem, wie Microsoft die Änderungen an der Germanium-Plattform verteilt.
Microsoft liebt offensichtlich das Puzzlen, nur ob es auch eine Reaktion auf die aktuellen Qualitätsprobleme ist, die auch die Qualitätskontrolle bei den Updates wieder verbessert, werden wir noch sehen müssen.
Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und den Entwicklerthemen zu berichten hat. Regelmäßige Beiträge über Mozilla und weiteren Themen der Digitalisierung runden meinen Bereich ab.
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