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In einem Interview sprach Mel Gibson über das lange geplante „Lethal Weapon 5“ und verriet, dass die Handlung sehr viel persönlicher ausfallen wird.
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Im Grunde dürften Fans ihre Hoffnung auf ein „Lethal Weapon 5“ längst aufgegeben haben. Spätestens nachdem Danny Glover öffentlich gemacht hat, dass er seit Jahren an der Alzheimer-Erkrankung leidet, sehen selbst beinharte Fans keine Möglichkeit mehr, wie die ikonische Action-Reihe noch zu einem befriedigenden Abschluss gebracht werden kann.
Dennoch zeigt sich Hollywood-Haudegen Mel Gibson weiterhin optimistisch. Gegenüber Collider äußerte er seine Hoffnung, dass die milliardenschwere Fusion von Warner Bros. und Paramount Pictures „Lethal Weapon 5“ den Weg ebnen könnte:
„Richard Wenk und ich hatten das Drehbuch fertiggestellt und wollten mit der Produktion starten, aber es kam nie richtig in die Gänge. Ich schätze, Warner muss damals in Probleme geraten sein… also ist der Film in der Versenkung verschwunden; und jetzt hat dieser David Ellison von Paramount Warner übernommen oder wird es übernehmen. Vielleicht, nur vielleicht, werden sie das Projekt wieder aus der Versenkung holen; dann könntet ihr den Film in einem Jahr oder so sehen.“
Die Chance ist definitiv gegeben. Paramount-CEO David Ellison und sein Vater Larry Ellison sind gute Freunde von US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte erst vor wenigen Monaten angeblich persönlich dafür gesorgt, dass „Rush Hour 4“ mit Jackie Chan und Chris Tucker realisiert wird.
Dazu hat Trump Mel Gibson zum Sonderbotschafter für die US-Filmindustrie ernannt. Und das, obwohl Gibson in Hollywood noch immer gemieden wird. Der US-Präsident soll ein Fan von Actionfilmen und Komödien aus den Achtzigern und Neunzigern sein. Es wäre also gut möglich, dass er auch hier ein wenig seine Kontakte spielen lässt bei Paramount.
Einer der wichtigsten Stars dieser Filmjahrzehnte ist übrigens Robin Williams:
„Lethal Weapon 5“ soll ein ganz eigenes Tempo erhalten
Erstmals verriet Mel Gibson zudem, was er sich für das Finale der „Lethal Weapon“-Filme vorstellt. Im Gegensatz zu „Lethal Weapon 4“, der im Grunde nur eine Aneinanderreihung von Actionszenen war, soll der fünfte Teil eine persönlichere Geschichte um das Buddy-Duo Martin Riggs (Mel Gibson) und Rogert Murtaugh (Danny Glover) erzählen.
„Es knüpft nur ganz minimal an die vorherigen Filme an, ist eine ganz eigene Geschichte. Die Charaktere sind ganz anders. Sie sind älter. Einer ist im Ruhestand, der andere hat einen Schreibtischjob. […] Es gibt keine großen Explosionen und all das. Aber es hat trotzdem die Energie und – wie ich finde – den Schwung eines großen Actionfilms.“
Dass „Lethal Weapon 5“ seine Stars nicht mehr von A nach B jagen kann, ist verständlich: Abgesehen von seiner Alzheimer-Erkrankung ist Glover bereits 80 Jahre alt, Gibson ebenfalls schon 70 – auch wenn er sich erstaunlich fit gehalten hat.
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