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#Wissenschaft im Alltag – Die kleinen Dinge

Wissenschaft im Alltag – Die kleinen Dinge

Ich hab im Sommer für die Lange Nacht der Wissenschaft Berlin und Potsdam 2016 (#LNdW16) ein paar Videos gemacht. Für mich war es ein Experiment à la “Bekomme ich das ganz alleine hin, nur mit Handy Kamera und Ansteckmikro?” – und ich hatte Spaß dabei.

Ich hab dabei viel gelernt, zum Beispiel was es heißt sich selbst einen strickten Zeitplan zu geben und wie man argumentiert, wenn die Skripte und Rohschnitte der Videos vor Veröffentlichung abgenommen werden müssen und Änderungswünsche in die inbox flattern. Einerseits hat konstruktive Kritik die Videos besser gemacht, andererseits habe ich gelernt, wie man seinen eigenen Gedankengang selbst hinterfragt und seine gestalterischen Entscheidungen mit Argumenten unterfüttert.

Technische Erkenntnisse

Überraschend war für mich vor allem, dass unsere Mobiltelefone wirklich eine tolle Qualität bei HD-Videos (1080p) liefern können. Womit ich eigentlich gar nicht gerechnet habe, bis ich es getestet habe, war das Problem der Ausleuchtung. Aufnahmen in meiner Wohnung hatten ein lustiges Flackern im Bild, das wohl von meiner LED-Deckenbeleuchtung herrührte – so hatte ich dann nach den ersten Test keine Wahl als mich an sonnigen Tagen in meinen Innenhof zu stellen, der mit seinen hell gestrichenen Wänden eine ganz passable Ausleuchtung lieferte.

Eine weitere Erkenntnis: Es geht nichts über professionelle Schnittsoftware. Wenn ich nicht Adobe Premiere Pro benutzt hätte, wäre ich wohl nicht in der Lage gewesen die Videos in kurzer Zeit fertig zu produzieren. Ich hab einige gratis Softwarelösungen für den Schnitt ausprobiert, nichts kam dem Funktionsumfang und Leistungsfähigkeit von Premiere auch nur nahe. Es gibt noch andere professionelle Lösungen, aber ich bin irgendwie bei Adobe gelandet. Gehört habe ich das auch Sony eine sehr gute Softwarelösung anbietet und auch das Appleprodukt soll wohl ganz gut sein. Beides hab ich nicht ausprobiert, ich will es nur erwähnt haben. Wenn jemand der verehrten Leser eine Empfehlung hat bzgl. freier Software, wäre ich sehr neugierig. Für die Produktion von Mikroskopie-Videos benutze ich übrigens freie Software (Virtual Dub), aber vor allem weil es bei Datenvisualisierung mehr um codec, framerate und Kompression geht als um den Schnitt und das Einblenden von Text.

Zeig mal her!

Alle sechs Videos plus das Video mit den Outtakes kann man hier als Playlist bei YouTube finden. Das erste Video, dass auch am besten in dieses Blog passt handelte von Fluoreszenz, tonic water und Waschmittel. Viel Spaß beim anschauen.

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Quelle

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