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Er war einer der schillerndsten Persönlichkeiten des Wrestling-Zirkus und Held vieler Kinder vor allem in den 90ern: Nun ist Hulk Hogan gestorben.
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Egal ob Wrestling-Fan oder nicht – in den Achtzigern und Neunzigern kannten ihn einfach alle, Alt wie Jung: Schon sein Name Hulk Hogan sorgte für ehrfurchtsvolles Aufhorchen. Betrat er die Bühne, in welcher Form auch immer, bebte der Boden. Kein anderer Wrestler aus seiner Zeit war charismatischer, beliebter, erfolgreicher. Keine Zweifel, Hulk Hogan war ein unverkennbarer Teil der damaligen Popkultur.
Nun ist er im Alter von 71 Jahren in seinem Zuhause in Clearwater, Florida, an einem Herzstillstand gestorben, wie die World Wrestling Entertainment (WWE) über X (ehemals Twitter) bestätigt:
„Die WWE zeigt sich betrübt über den Tod des WWE-Hallo-of-Fame-Mitglieds Hulk Hogan. Als eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Popkultur verhalf Hogan der WWE in den 1980er-Jahren zu weltweiter Bekanntheit. Die WWE spricht Hogans Familie, Freund*innen und Fans ihr Beileid aus.“
1953 als Terry Gene Bollea in Augusta, Georgia, geboren, galt seine erste sportliche Leidenschaft dem Baseball, bevor er zunächst als Bassist mit seiner Band Ruckus Mitte der Siebziger in Florida in Clubs auftrat. Nebenbei widmete er sich bereits der körperlichen Ertüchtigung im Fitnessstudio.
Entdeckt von Jack und Gerald Brisco und trainiert von Hiro Matsuda, hatte Bollea seine ersten Wrestling-Kämpfe im Verband Championship Wrestling from Florida (CWF). Nach weiteren Wechseln in den folgenden Jahren schloss sich Bollea der World Wrestling Federation (WWF) an. Hier übernahm er seinen Künstler-/Ringnamen Hulk Hogan. In seinem ersten Kampf bezwang er Harry Valdez.
Lange blieb Hogan allerdings nicht, erst ging er nach Japan, dann zur American Wrestling Association. Erst 1983 kehrte er zur WWF zurück. Mit seinem Schnauzer, Kopftuch und den Shirts, die er regelmäßig vor Publikum zerriss, avancierte er nicht nur zum Wrestling-Champion, sondern auch zum absoluten Superstar abseits des Rings. Vor allem bei Kindern war er beliebt, keine andere Persönlichkeit war bei der Make-a-Wish-Foundation gefragter als Hulk Hogan. Es herrschte die schiere Hulkomania.
Schon 2024 mussten wir uns von vielen beliebten Stars verabschieden:
Hulk Hogan versuchte sich auch als Schauspieler
Wie es sich für die kernigen 80er- und frühen 90er-Jahren gehörte, lockte mit dem Erfolg auch der Ruf Hollywoods. Nach einem ersten frühen Auftritt neben seinem Kumpel Sylvester Stallone in „Rocky III – Das Auge des Tigers“ nahm Hogans Schauspielkarriere erst einige Jahre später so richtig Fahrt auf.
Interessanterweise entschied er sich für familientaugliche Unterhaltung wie „Der Ritter aus dem All“, „Mr. Babysitter“ und „Santa Claus mit Muckis“. Gegenüber Forbes betonte Hogan, dass er damit als positives Vorbild für Kinder und Jugendliche agieren dienen wollte. Auf die Frage, woran man sich an ihn erinnern solle, antwortete Hogan:
„Letztendlich möchte ich, dass mich die Menschen so gut kennen, dass sie sagen können: ‚Er war ein großartiger Mensch.‘ Genau so möchte ich in Erinnerung bleiben.“
Hogan hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.
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