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Hier stimmte die Chemie von Anfang an nicht: Gastwirt Hartmut Schütz und Frank Rosin gerieten schon während der Dreharbeiten aneinander, im Nachgang bereut der Gastronom seine Teilnahme an „Rosins Restaurants“ und tritt nach.
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In Langgöns bei Gießen kann das „Gasthaus Schütz“ auf eine 200-jährige Geschichte zurückblicken, was natürlich zunächst imponierend ist. Zahlende Gäste waren allerdings über einen längeren Zeitraum Mangelware, sodass Frank Rosin Wirt Hartmut und seiner Frau Verena einen Besucht abstattete.
Schnell wurde dem erfahrenen Koch klar, was das größte Problem der Gastwirtschaft darstellte. Zwar war das Interieur gefühlt auch einige hundert Jahre halt, dennoch versprühte es einen gewissen urigen Charme, was vom lieblosen Speisenangebot allerdings nicht behauptet werden konnte.
Das Testessen fiel entsprechend bescheiden aus, und das, obwohl Wirtin Verena durchaus Talent durchblitzen ließ und sich beherzt ans Werk machte. Für Frank Rosin war sie im Gegensatz zu ihrem stoischen Gatten, der am Zapfhahn verharrte, als würde ihn sein eigener Betrieb nichts angehen, ein Lichtblick. Er coachte sie in einer angemieteten Fremdküche, gab eine neue Speisekarte in Auftrag und kehrte einige Tage später nach Hessen zurück.
Das hätte er lieber nicht machen sollen. Als Team funktionierten Hartmut und Verena überhaupt nicht, vielmehr fühlte sich der Wirt von Frank Rosin in die Enge getrieben und wurde laut. Nachdem er noch nicht einmal wusste, wie man einen Pürierstab richtig einschaltet, reichte es auch dem Sternekoch. Er warf dem verhinderten Gastronomen vor, sich nicht für seinen eigenen Laden zu interessieren und brach das Testkochen ab. Am nächsten Tag sollten ihm die Eheleute mitteilen, ob sie überhaupt noch seine Hilfe in Anspruch nehmen wollten oder nicht.
Dass Hartmut Schütz und Frank Rosin in diesem Leben keine Freunde mehr werden würden, war schnell klar, doch auch in Hollywood sind sich nicht alle grün, wie ihr im Video erfahrt.
Wirte fühlen sich von Frank Rosin und seinem Team vorgeführt
Statt einer Versöhnung eskalierte die Situation am Tag darauf völlig. Hartmut warf Frank Rosin vor, ihn wie einen dummen Jungen zu behandeln und gab ihm bei der Begrüßung noch nicht einmal die Hand. Stattdessen sagte er, seine Faust sei in der Tasche geballt, woraufhin der TV-Koch seine Sachen packte und abreiste. Hartmut Schütz und seine Frau Verena ließen ihrem Frust daraufhin in einem Interview mit der Gießener Allgemeine freien lauf.
Sie bereuen, dass die bei „Rosins Restaurants“ mitgemacht haben, so die Wirtsleute. Sie seien von Frank Rosins Team gegängelt und provoziert worden. Darüber hinaus sei Hartmut Schütz „wie ein Schulbub“ vorgeführt worden. Und auch zur den Renovierungsarbeiten fand Wirtin Verena bittere Worte: Sie seien nun „Rosin-grau“. Am Ende hätten sich alle Beteiligten diese Ausgabe von „Rosins Restaurants“ sparen können.
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