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„‚Wuthering Heights’“ ist eines der romantischsten Kino-Highlights des Jahres – ein Film, der stürmische Gefühle mit düsterer, hypnotischer Atmosphäre vereint.
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Das Gothic Cinema war einst das Spektakulärste, was das Kino zu bieten hatte: In den 1930er-Jahren prägten die Universal Studios mit „Frankenstein“, „Dracula“ und „Frankensteins Braut“ das Genre, in den 1950ern führten die Hammer Studios diese Tradition mit Werken wie „Frankensteins Fluch“ und „Dracula“ fort. Grundlage all dieser Filme waren klassische Schauerromane, die über Jahrzehnte hinweg immer wieder neu interpretiert wurden.
Aktuell erlebt das Gothic-Kino ein echtes Comeback: Mit „Nosferatu“ (2024), „Frankenstein“ (2025) und „The Bride!“, der am 5. März 2026 startet, kehren klassische Gothic-Geschichten eindrucksvoll zurück. Ganz neu im Kino und ein weiterer Vertreter dieses Trends ist „Wuthering Heights – Sturmhöhe“, der ab heute auf der großen Leinwand zu sehen ist.
Basierend auf Emily Brontës einflussreichem Klassiker „Sturmhöhe“ setzt der Film nicht auf schaurigen Horror, sondern auf eine düstere Gothic-Romanze. Inszeniert wurde das Drama von Oscarpreisträgerin Emerald Fennell („Promising Young Woman“), die die intensive und zerstörerische Liebesgeschichte zwischen Catherine „Cathy“ Earnshaw und Heathcliff neu erzählt. In den Hauptrollen sind Margot Robbie („Barbie“) und Jacob Elordi („Euphoria“) als leidenschaftliche Liebende zu sehen.
Wir durften die beiden Darsteller*innen sowie Emerald Fennell interviewen und sprachen mit ihnen über die Rückkehr des Gothic Cinema sowie darüber, warum Dark-Romance-Geschichten derzeit gefragter sind denn je. Elordi, der für seine Darstellung der Kreatur in „Frankenstein“ in diesem Jahr im Oscar-Rennen ist, fand dazu eine treffende und feinfühlige Antwort. Das Interview seht ihr im Video oben.
Lohnt sich ein Kinobesuch zu „Wuthering Heights“?
Das Gothic Cinema zählt zu meinen größten Leidenschaften – „Wuthering Heights“ war für mich daher ein absolutes Muss. Der Film ließ mein Fanherz höherschlagen: Die träumerisch-düstere Atmosphäre zog mich sofort in ihren Bann und die stürmisch-leidenschaftliche Romanze zwischen Cathy und Heathcliff brachte mich mehrfach an den Rand meines Sitzes. Vor allem die Leinwand-Chemie zwischen Margot Robbie und Jacob Elordi trug den Film für mich mühelos – ich habe bis zur letzten Szene mit ihren Figuren mitgefiebert.
Wer auf eine werkgetreue Adaption von Brontës Klassiker hofft, dürfte allerdings enttäuscht sein. Der Film greift nur einen Bruchteil der Romanvorlage auf und Fennell inszeniert ihre ganz eigene Interpretation – inklusive einiger künstlerischer Freiheiten. Lässt man sich jedoch darauf ein und erlaubt es sich, von der intensiven Romanze und den eindrucksvollen Bildern mitreißen zu lassen, erwartet einen ein packendes Kinoerlebnis.
Einen eigenen Eindruck von „Wuthering Heights – Sturmhöhe“ könnt ihr euch aktuell im Kino machen. Wer einen Blick in die Literaturvorlage von Emily Brontë werfen möchte, kann diese als Schmuckausgabe hier bei Amazon oder Thalia bestellen.
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