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Der XBOX Game Pass zählte unter dem ehemaligen Gaming-Chef Phil Spencer lange zu den zentralen Bemühungen von Microsoft, seine eigenen Franchises besser zu positionieren, auch wenn er unter der neuen CEO Asha Sharma eher eine begleitende Rolle einnehmen dürfte. Ein neuer Medienbericht, den auch die Kollegen bei Golem aufgreifen, zeigt zudem, dass das Abomodell auch intern bei Microsoft auf zunehmenden Widerstand stößt.
Hintergrund ist die neue Episode des Triple Click Podcast vom Branchenexperten Jason Schreier, der für Bloomberg arbeitet und ab Minute 29 von besagten Äußerungen berichtet.
Demnach sollen zahlreiche Führungskräfte der XBOX Game Studios den Game Pass regelrecht verabscheuen. Dieser habe nicht nur den Wert der eigenen Titel quasi zerstört, sondern auch den Wert von Videospielen insgesamt stark gemindert. Intern wird das Abomodell deswegen als ein Werkzeug zum Nachteil der Spieleindustrie gesehen.
Jason Schreier ist in der Gamingbranche extrem gut vernetzt. Sollte der Medienbericht stimmen, dürfte die kommende Reform des XBOX Game Pass also nicht allein wirtschaftliche Gründe haben. Auch die ganz grundsätzlichen Vorbehalte aus den eigenen Führungsreihen dürften eine Rolle für den weiteren Verlauf spielen.
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Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und Microsoft Edge zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.
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