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Sonys prestigeträchtigen First-Party-Titel verkaufen sich immer weniger gut. Das geht jedenfalls aus Daten hervor, die von Game File zusammengetragen wurden. Diesen Daten zufolge verkaufte PlayStation im Jahr 2024 weniger als die Hälfte der First-Party-Spiele im Vergleich zu 2020.
Ein Rückgang, der sich auch in Sonys jährlichen Finanzberichten widerspiegelt, in denen seit 2020 gesonderte Zahlen zu den Verkäufen von First-Party-Spielen ausgewiesen werden.
Die Zahlen verdeutlichen, welch produktives Jahr 2020 für PlayStation war. Ihr erinnert Euch: Zum Start der neuen Dekade wartete Sony mit Titeln wie Marvel’s Spider-Man: Miles Morales, Demon’s Souls, aber auch The Last of Us Part II und Ghost of Tsushima auf.
Neue First-Party-Titel lassen lang auf sich warten
Seitdem hat die Frequenz an First-Party-Veröffentlichungen merklich abgenommen. Lässt man den „Peak“ von 2020 außen vor, dann nehmen die Zahlen sogar seit 2018 beständig ab. Wohlgemerkt: Die Hardware ist gleichzeitig erfolgreich. Ausnahme bei den First-Party-Zahlen ist das vergangene Jahr, das von Ghost of Yotei getragen wurde.
Bemerkenswert ist, dass Naughty Dog in der aktuellen Konsolengeneration bislang noch kein Spiel veröffentlicht hat. Ebenso wenig wie die Haven Studios, die Sony erst 2022 gegründet hat. Für die von beiden Studios angekündigten Titel – Intergalactic: The Heretic Prophet und Fairgames – liegen derzeit noch keine Veröffentlichungstermine vor.

Auch das Studio Media Molecule – bekannt für Titel wie Dreams und LittleBigPlanet – hat seit 2020 kein neues Projekt mehr realisiert. Gleichzeitig haben die Studioübernahmen durch SIE bislang nicht zu einem Anstieg an Erfolgstiteln geführt. Stattdessen hat der Plattformbetreiber mehrere Live-Service-Projekte eingestellt und prominente Studios wie Bluepoint Games überraschend dichtgemacht.
Im Rahmen der jüngsten Ausgabe von State of Play legte man zumindest nach. Neben einer ausführlichen Präsentation von Insomniacs Marvel’s Wolverine, enthüllte man auch Santa Monicas God of War Laufey mit umso ausführlicheren Spieleindrücken.
Ungeachtet der Entwicklung bei den Verkaufszahlen von First-Party-Spielen kann PlayStation auf eine in puncto Gesamtumsatz rekordverdächtige Konsolengeneration zurückblicken. Die Verkaufszahlen der PS5 liegen nur knapp hinter denen des Vorgängermodells – und das trotz eines deutlich höheren Verkaufspreises. Der Großteil der PlayStation-Umsätze entfällt dabei auf Abonnementdienste sowie auf die prozentuale Beteiligung an den Verkäufen von Third-Party-Titeln.
via VGC, Bildmaterial: Marvel‘s Wolverine, Sony Interactive Entertainment, Insomniac Games
Der Beitrag Zahlen im Sinkflug: Statistik zeigt Sonys Problem mit First-Party-Games auf AAA-Niveau erschien zuerst auf JPGAMES.DE.
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