„Zahlen zum Coronavirus: Die Pandemie im Überblick“
Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Viele Länder haben weiterhin mit anhaltend hohen oder (wieder) steigenden Infektionszahlen zu kämpfen. Der Grat zwischen möglichst vielen Freiheiten und den zum Infektionsschutz nötigen Einschränkungen ist schmal, sodass mancherorts Lockerungen bereits wieder zurückgenommen werden mussten.
Unsere Grafiken und Tabellen geben Ihnen einen Überblick über die Reisewarnungen europäischer Länder. Karten und Grafiken schlüsseln Infektions- und Todesfälle nach Ländern auf. Zudem beobachten wir deutschlandweit die Infektionsfälle in den Landkreisen, die Bundeskanzlerin Angela Merkel zuletzt zu einem wichtigen Kriterium für eine neuerliche regionale Verschärfung der Maßnahmen gemacht hatte, sofern die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner steigt.
Als wichtiger Maßstab gilt weiterhin die Reproduktionszahl – sie gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt. Nur wenn diese Zahl unter 1 liege, also jeder Infizierte im Schnitt weniger als einen weiteren Menschen ansteckt, werde die Pandemie abflauen, hatte das Robert-Koch-Institut (RKI) immer wieder betont. Wir stellen die Entwicklung der Zahl im zeitlichen Verlauf dar, mehr dazu, wie verlässlich sie ist, lesen Sie hier.
Für unsere Statistiken arbeiten wir sowohl mit Zahlen der Johns Hopkins Universität (JHU) im amerikanischen Baltimore als auch mit denen des RKI. Ihre Erhebungsweisen sind höchst unterschiedlich: Die Seite des JHU wird weitgehend automatisiert betrieben und nahezu in Echtzeit aktualisiert, was sie zur meistzitierten Quelle aktueller Fallzahlen macht. Dabei ergeben sich allerdings auch Widersprüche zwischen nationalen und regionalen Werten, auch „mutmaßliche“ Fälle aus lokalen Quellen werden einbezogen. Das RKI hingegen aktualisiert seine Zahlen nur einmal täglich auf Grundlage der Meldungen der deutschen Gesundheitsämter. Je stärker diese überlastet sind, desto stärker ist auch der Meldeverzug. Einen detaillierten Vergleich der Erhebungsweisen von RKI und JHU können Sie hier nachlesen.
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