Zu große Abhängigkeit: OpenAI bezeichnet Microsoft als langfristiges Risiko

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Zu große Abhängigkeit: OpenAI bezeichnet Microsoft als langfristiges Risiko

Spätestens im kommenden Jahr möchte OpenAI, welches derzeit mit rund 730 Milliarden USD bewertet wird, seinen Börsengang hinter sich bringen und so ist auch die Erwartung von Investoren groß, in welchen Bereichen der KI-Riese eigentlich die größten Risikofaktoren für sein zukünftiges Wachstum sieht. Ein vertrauliches Dokument, aus dem CNBC berichtet, listet neben verschiedenen Punkten auch Microsoft als langfristiges Risiko auf.

Hintergrund ist die große Abhängigkeit von den Redmondern, die mit 27 % Anteil einen Gesamtwert von etwa 135 Milliarden USD an OpenAI halten. Bereits seit 2019 unterstützt der Softwaregigant unter Führung von CEO Satya Nadella das damals noch als reine Non-Profit-Organisation agierende KI-Unternehmen und stellt für OpenAI mittlerweile wesentliche Teile seiner Finanzierung und vorhandenen Rechenleistung über Azure zur Verfügung. Sollte Microsoft die Partnerschaft modifizieren oder beenden, könnten die Geschäftsergebnisse entsprechend negativ beeinflusst werden.

Muss man sicherlich nicht überbewerten, immerhin ist das klassischer Sprech, um Investoren vor dem Gang an die Börse vorzubereiten. Neben Microsoft werden unter anderem auch die laufenden Rechtsstreitigkeiten mit Elon Musk, die ungewöhnliche Unternehmensstruktur, die Abhängigkeit von Rechenressourcen oder erheblichen Investitionsbedarf als weitere Risiken. Als Lösung sieht man bei OpenAI derweil eine Diversifizierung der Geschäftspartner als Teil der Lösung an.

So oder so steht OpenAI vor einem grundlegenden Umbau. Die Video-KI Sora wurde eingestellt und für reguläre Nutzer sollen die Entwickler-App Codex, der hauseigene Browser Atlas und der KI-Assistent ChatGPT zu einer neuen Super-App zusammengelegt werden. Mehr wird in der nächsten Zeit folgen.

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Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und den Entwicklerthemen zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.

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