
Der Kultfilm mit Ashton Kutcher endet schon in der Kinofassung alles andere als fröhlich. Das ursprünglich geplante Finale war allerdings noch wesentlich düsterer und sogar der Produktionsfirma am Ende zu heikel.
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In dem düsteren Sci-Fi-Thriller „Butterfly Effect“, der 2004 in die Kinos kam, spielt Ashton Kutcher einen jungen Mann namens Evan, der als Kind unter einer seltsamen Form von Blackouts gelitten hat. In seinem Leben ist zudem einiges schiefgelaufen und sowohl aus ihm als auch aus seinen Jugendfreunden sind scheinbar traumatisierte Versager geworden. Eines Tages entdeckt er eine Möglichkeit, mit seinen Gedanken in die Vergangenheit zu reisen. Er nutzt diese Fähigkeit, um entscheidende Momente seiner Vergangenheit zu verändern und dafür zu sorgen, dass sein Leben und das seiner Freunde, vor allem das seiner Jugendliebe Kayleigh, besser verläuft.
Durch seine Änderungen verursacht er jedoch stets neue unterschiedliche Abläufe, die sich auf andere Art negativ auf das Schicksal seiner Freunde auswirken. Evan versucht mit seinen Reisen in die Vergangenheit die negativen Auswirkungen immer wieder zu korrigieren, macht es am Ende aber eigentlich nur noch schlimmer.
Schließlich kommt er zu der Erkenntnis, dass es für seine Freunde und vor allem für Kayleigh wahrscheinlich am besten ist, wenn sie sich niemals angefreundet hätten.
Im Original-Ende versetzt er sich ein letztes Mal zurück in die Vergangenheit in sein siebenjähriges Ich und flüstert Kayleigh auf einer Geburtstagsfeier gemeine Sachen ins Ohr, woraufhin sie verstört davonrennt und sich die beiden niemals anfreunden. Dadurch entscheidet sich Kayleigh nämlich später dafür, bei ihrer Mutter statt bei ihrem Vater zu leben und entgeht so den traumatischen Erfahrungen, die sie in den anderen Zeitlinien prägen.
Viele Jahre später begegnet Evan Kayleigh auf der Straße, wobei sie allerdings einfach an ihm vorbeigeht, da sie sich in diesem Leben nie wirklich kennengelernt haben und sie ihn somit auch nicht erkennt.
Und auch wenn man hier nicht von einem Happy End sprechen kann, fiel das ursprünglich geplante Ende noch weitaus düsterer aus: Denn hier suchen Evan und seine Mutter eine Wahrsagerin auf, die ihm offenbart, dass sein Leben ein einziger Fehler sei und er nie hätte existieren dürfen. Evan realisiert daraufhin, dass auf ihm ein Fluch lastet und er die Ursache für das Leiden seiner Freunde ist. Keiner seiner Versuche, die Vergangenheit zu ändern, könnte somit ihr Leben besser machen. Er versetzt sich deshalb zurück an einen Moment vor seiner Geburt, als er sich noch im Leib seiner Mutter befindet und stranguliert sich dort selbst mit der eigenen Nabelschnur. Da Evan also niemals das Licht der Welt erblickt, wird keiner seiner Freunde von einem traurigen Schicksal heimgesucht, sondern alle führen ein erfülltes und glückliches Leben.
Die Regisseure Eric Bress und J. Mackye Gruber hielten dieses alternative Ende für deutlich besser und hätten es auch gerne so in die Kinos gebracht. Der Produktionsfirma New Line Cinema war dieses Finale allerdings zu heikel und sie zwang die beiden Filmemacher daher, ein weniger schockierendes Ende zu drehen.
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