#Zulassung für ersten Impfstoff gegen RSV-Atemwegsvirus

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Ein Achtjähriger liegt vergangenen Dezember mit einem Atemwegsinfekt auf der Intensivstation einer Berliner Kinderklinik.

Bild: Christoph Soeder/dpa

Viele Deutsche haben vergangenen Winter Erfahrungen mit dem Virus gemacht, das zu gefährlichen Atemwegserkrankungen führen kann – vor allem bei Kindern und Älteren. Die USA lassen als erstes Land einen britischen Impfstoff gegen RSV zu.

Die USA haben den weltweit ersten Impfstoff gegen das sogenannte Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) zugelassen. Das Vakzin Arexvy des britischen Pharmariesen GSK zum Schutz vor Atemwegserkrankungen wurde für Erwachsene ab 60 Jahren genehmigt, teilte die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA am Mittwoch mit. Die Behörde sprach von einer wichtigen Errungenschaft, „um eine Krankheit zu verhindern, die lebensbedrohlich sein kann“.

RSV ist ein weltweit verbreiteter Erreger, der schwere Atemwegserkrankungen hervorrufen kann. Eine Infektion kann insbesondere für Ältere und Menschen mit geschwächtem Immunsystem, aber auch für Neugeborene und Säuglinge gefährlich werden.

Viele Fälle im Winter

Im vergangenen Winter mussten in Deutschland mehr Neugeborene und Säuglinge als üblich in Kliniken wegen akuter Atemwegserkrankungen behandelt werden. Experten vermuten dahinter einen Nachholeffekt nach der Coronapandemie, wo vergleichsweise wenige Kinder mit RSV in Kontakt kamen. Die Erkrankung kann bislang nur symptomatisch behandelt werden.

Der Impfstoff von GSK dürfte bald auch in der Europäischen Union zugelassen werden. Die Pharmakonzerne Pfizer und Moderna hoffen derweil ebenfalls auf Zulassung für die von ihnen entwickelten Impfstoffe gegen RSV.

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