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In der serbischen Hauptstadt Belgrad soll ein Schüler das Feuer in einer Grundschule eröffnet haben. Der staatliche Fernsehsender RTS berichtete unter Berufung auf das Innenministerium, dass acht Schüler und ein Wachmann getötet wurden sowie sechs Kinder und ein Lehrer verletzt. Die Angaben wurden nicht offiziell bestätigt.
Nach Informationen des Portals „B92.net“ brach der Junge in den Geschichtsunterricht ein und fing an, auf die Schüler zu schießen. Sieben Kinder seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ein weiteres Kind werde im Krankenhaus operiert. Es habe Kopfverletzungen und schwebe in Lebensgefahr, heißt es.
Schütze besucht die siebte Klasse
Das Innenministerium teilte mit, dass die Polizei einen mutmaßlichen Schützen festgenommen habe. Er soll die siebte Klasse besuchen. Bei der Waffe soll es sich um eine Pistole seines Vaters gehandelt haben.
Polizei und Rettungskräfte rückten mit großen Aufgeboten zu der Schule im Zentrum von Belgrad aus. Das umliegende Areal sperrte die Polizei großräumig ab.
Amoktaten und Schießereien sind in Serbien eher selten. Das Land hat strenge Waffengesetze.
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