37°Leben erzählt die Geschichte zweier Schwestern

Die ZDF-Dokumentation begleitet eine junge Frau, die nach Jahren der Vernachlässigung das Sorgerecht für ihre deutlich jüngere Schwester übernimmt.

Mit einer bewegenden Familiengeschichte setzt sich «37°Leben» am Sonntag, 13. September, um 09.03 Uhr auseinander. Die Dokumentation „Das Sorgerecht für meine Schwester“ ist bereits ab 11. September in der ZDFmediathek abrufbar.

Im Mittelpunkt stehen Jacqueline und ihre zwölf Jahre jüngere Schwester Caithlen. Als Jacqueline 24 Jahre alt ist, holt sie die Minderjährige zu sich und erkämpft das Sorgerecht. Damit übernimmt sie die Verantwortung, die ihre Mutter über Jahre hinweg nicht wahrgenommen hatte. Auch nach deren Tod prägen die Folgen von Vernachlässigung und fehlender Fürsorge den Alltag der beiden Schwestern.

Die Dokumentation lässt Jacqueline und Caithlen ihre gemeinsame Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählen. Sie berichten von Enttäuschungen, Verletzungen und dem Wunsch nach Geborgenheit, aber auch davon, wie sie trotz der schwierigen Vergangenheit versuchen, ihr Verhältnis neu aufzubauen. «Das Sorgerecht für meine Schwester» begleitet die beiden auf ihrem Weg zwischen Verantwortung, familiären Belastungen und der Suche nach Versöhnung. Dabei zeigt der Film, wie Jacqueline ihrer Schwester Halt geben möchte und beide lernen, mit den Erfahrungen ihrer Kindheit umzugehen, ohne den Blick auf die Zukunft zu verlieren.

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