#Amtsgericht: Tonnenweise Tabak geschmuggelt? Prozess begonnen

„Amtsgericht: Tonnenweise Tabak geschmuggelt? Prozess begonnen“




Unter regem Publikumsinteresse hat am Montag in Lörrach ein Prozess um den Schmuggel von tonnenweise Wasserpfeifentabak und Steuerschaden in Millionenhöhe begonnen.

Drei Mitarbeitern des Hauptzollamtes Lörrach wird vor dem Amtsgericht vorgeworfen, rund 23 Tonnen des Tabaks in die Europäische Union (EU) eingeführt und nicht ordnungsgemäß verzollt zu haben. Statt des Wasserpfeifentabaks sollen die Männer im Alter von 24, 47 und 55 Jahren andere, gar nicht existierende Waren deklariert haben.

Dem deutschen Fiskus seien laut Anklage dadurch Steuereinnahmen von mehr als einer Million Euro entgangen, hatte das Amtsgericht mitgeteilt. In Frankreich entstand demzufolge ein Steuerschaden von mindestens 3,3 Millionen Euro. Ob sich die Angeklagten zur Sache eingelassen hatten, konnte ein Gerichtssprecher am Montag zunächst nicht sagen. Insgesamt sind drei Verhandlungstage anberaumt. Ein Urteil könnte demnach am 20. September fallen (Az.: 42 Ls 33 Js 15617/18).

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