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Der Rundfunkbeitrag steigt, aber die Möglichkeiten, die Sender der ARD zu empfangen, werden weniger. Denn Anfang 2025 werden die verbleibenden SD-Sender der ARD abgeschaltet. Ab da gibt es die zahlreichen Dritten Programme und Das Erste nur noch in HDTV. Wer noch keinen HD-fähigen Fernseher hat, schaut dann sprichwörtlich in die Röhre. Dumm aus der Wäsche guckt auch, wer gehofft hatte, dass mit der SD-Abschaltung endlich UHD bei ARD und ZDF Einzug erhalten. Daraus wird nichts. Mindestens bis 2028 wird es keinen UHD-Sender der öffentlich-rechtlichen Programme geben.
Kein UHD bis 2028
„Die lineare Verbreitung von Fernsehprogrammen in UHD-Qualität ist derzeit nicht vorgesehen.“ So steht es wörtlich im 24. Bericht der KEF, der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten. Sie ermittelt, wie viel Geld die Sender nach ihrer Ansicht wirklich benötigen und schlägt pro Gebührenperiode den künftigen Betrag des umgangssprachlich als GEZ-Gebühr bezeichneten Rundfunkbeitrags vor. Der aktuelle Bericht bezieht sich auf den Zeitraum 2025 bis 2028. In diesem Zeitraum, so ist im Bericht der KEF zu lesen, werden die letzten SD-Sender verschwinden. Unter Bezugnahme auf den gleichen Zeitraum fällt dann auch die Aussage zu Ultra HD.
Auch der ebenfalls gebührenfinanzierte Kulturkanal arte wird nicht in UHD kommen. „Auf eine teure lineare UHD-Verbreitung werde in 2025 bis 2028 verzichtet, ebenfalls entfielen Kosten für die SD-Verbreitung“, so der Bericht. Doch zumindest bei arte gibt es für Zuschauer, die höhere Ansprüche an ihr TV-Bild haben, einen kleinen Hoffnungsschimmer und der heißt Mediathek. „Für die IP-Verbreitung werden weiter steigende Kosten angemeldet. Neben der prognostizierten kontinuierlichen Zunahme des IP-Verkehrs durch verstärkte Nutzung vor allem der Mediatheksangebote steigen die Kosten auch durch neue Funktionen und Formate.
So sollen künftig in der sog. UHD-Corner verstärkt Inhalte in UHD-Qualität angeboten werden“, heißt es im KEF-Bericht. Damit einhergehende steigende Frameraten sowie zusätzliche Audiospuren für die Barrierefreiheit (Audiodeskription, „Klare Sprache“ etc.) führten zu steigenden Datenvolumen und damit zu steigenden Kosten, heißt es. Entsprechende Passagen sind in den Absätzen zu ARD und ZDF nicht zu finden. Tatsächlich waren aber in der Vergangenheit auch schon 4K-Inhalte beispielsweise über die ZDF-Mediathek zu sehen. Dabei handelte es sich vor allem um Dokumentationen.
Bildquellen
- Die ARD will ein Programm einstellen: Mike Philipp / Unsplash
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