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Kaum ist Konkurrent Perplexity AI in diesem Monat mit Comet an die Allgemeinheit getreten, stellt nun auch Konkurrent OpenAI mit Atlas seinen eigenen Browser vor, der rund um ChatGPT entwickelt wurde. Zunächst nur für macOS verfügbar, sollen weitere Ableger für Windows und die mobilen Plattformen bald folgen.
Atlas ist wie Comet erneut ein Chromium-Derivat und verfügt abseits der von ChatGPT bereitgestellten Funktionen über die üblichen Möglichkeiten, die wir von Chromium bereits kennen. Nimmt man ChatGPT hinzu, kann Atlas zudem personalisierte Empfehlungen geben, bei der Formulierung von Texten helfen und nimmt Rücksicht auf Einstellungen von Kindersicherungen und vergleichbarer Software. Modelle von ChatGPT können via opt-in mit den Daten trainiert werden, werden es standardmäßig aber nicht. Der Nutzer muss aktiv zustimmen.
Ähnlich wie andere Browser soll Atlas zudem Agenten-basierte Funktionen erhalten, die verschiedene Aufgaben für den Nutzer erledigen können. OpenAI zieht aus Sicherheitsgründen hier aber klare Grenzen. Atlas kann so keinen Code im Browser ausführen, Erweiterungen installieren oder Dateien herunterladen. Zudem hat er keinen Zugriff auf andere Apps auf dem Computer oder das Dateisystem und kann auch ausgeloggt unvermindert verwendet werden. Geht es um sensible Daten, pausiert der Agent Mode, damit Nutzer auch mit der entsprechenden Vorsicht handeln können.
Das Video zum Vorstellungsevent findet ihr unter dem Beitrag.
Über den Autor

Kevin Kozuszek
Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und für Entwickler zu berichten hat. Regelmäßige Beiträge aus meinem digitalen Alltag sind auch dabei.
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