Inhaltsverzeichnis
Weltweit rüstet Microsoft seine Rechenkapazitäten massiv auf, um für das KI-Zeitalter gut aufgestellt zu sein. Offenbar reicht dieser Ausbau nicht aus, sodass die Redmonder zusätzliche Ressourcen extern einkaufen müssen.
Im Geschäftsjahr 2025, das am 20. Juni 2025 zu Ende ging, hat Microsoft einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag investiert, um neue Datenzentren zu bauen und vorhandene zu erweitern. Damit soll der gewaltige Ressourcenhunger der KI-Anwendungen gestillt werden. Wie es scheint, geht man in Redmond davon aus, noch mehr Kapazität zu benötigen. Daher hat man eine mehrjährige Kooperation mit dem KI-Hoster Nebius abgeschlossen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Amsterdam, operiert aber weltweit.
Der langfristige Vertrag läuft bis zum Jahr 2031 und sichert Nebius ein Auftragsvolumen von 17,4 Milliarden US-Dollar zu. Eine Aufstockung auf bis zu 19,4 Milliarden Dollar bei Bedarf ist ebenfalls Teil der Vereinbarung. Hauptsächlich wird Microsoft GPU-Leistung aus dem Nebius-Rechenzentrum in New Jersey beziehen.
Microsoft hat bislang noch keine offizielle Ankündigung hierzu gemacht. Nebius feiert den Großauftrag auf seiner Homepage, der Aktienkurs des Unternehmens schoss um fast 50 Prozent nach oben.
Über den Autor

Martin Geuß
Ich bin Martin Geuß, und wie unschwer zu erkennen ist, fühle ich mich in der Windows-Welt zu Hause. Seit mehr als 19 Jahren lasse ich die Welt an dem teilhaben, was mir zu Windows und anderen Microsoft-Produkten durch den Kopf geht, und manchmal ist das sogar interessant.
Das wichtigste Motto meiner Arbeit lautet: Von mir – für Euch!
Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken Sie auf den Stern und wählen Sie uns aus Ihren Favoriten aus.
Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Technologie kategorie besuchen.