Berichte: Copilot für Windows wechselt zu WebView2 – Comeback von Electron?

Berichte: Copilot für Windows wechselt zu WebView2 – Comeback von Electron?

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Berichte: Copilot für Windows wechselt zu WebView2 – Comeback von Electron?

Dass man nach Cortana mit Copilot vermutlich den nächsten Flop im Bereich der KI-Assistenten hochgezogen hat und sich nach der jüngsten Reorganisation vermutlich in Schadensbegrenzung üben wird, dürfte mehr oder weniger klar sein. Zwei aktuelle Berichte der Kollegen bei Windows Latest könnten allerdings eine unschöne Konsequenz aus dieser Entwicklung aufzeigen. Gibt Microsoft seine nativen Apps für Copilot auf?

Zumindest haben die Kollegen in einem aktuellen Test festgestellt, dass die jüngste Version von Copilot tatsächlich auf eine Hybrid-Entwicklung zulaufen wird. Zumindest in Teilen wird hier mittlerweile WebView2 verwendet. Was allerdings dahinter stecken könnte, hatten wir bereits an dieser Stelle berichtet. Copilot wird eine Möglichkeit erhalten, Websites im gleichen Fenster zu öffnen. Dennoch haben die Kollegen wohl festgestellt, dass Copilot für Windows WinUI 3 zumindest weitgehend aufgeben dürfte.

Düsterer wirkt ein weiterer Bericht, der tatsächlich den Zorn mancher Nutzer auf Microsoft lenken könnte. Momentan ruft der Techgigant aus Redmond dazu auf, KI-basierte Apps auf Basis von Electron zu entwickeln und betont, dass nativer Code so nicht mehr notwendig sein wird. Genauere Informationen stellte man auch jüngst in einem eigenen Blogpost zusammen.

Mittlerweile gibt es andere JavaScript-Frameworks wie React Native, Tauri oder Svelte, die deutlich weniger RAM verbrauchen, aber Electron ist in all dieser Zeit trotzdem eine beliebte Möglichkeit geblieben, um in jeglicher Hinsicht billig Desktop-Programme aus Webanwendungen zu entwickeln. Jüngst wechselte unter anderem WhatsApp unter Windows 11 wieder hierhin zurück. Bei Microsoft findet man Electron vor allem noch in einzelnen Apps im Entwicklerbereich, darunter GitHub Desktop und Visual Studio Code. Meistens werden aber Hybrid-Apps wie bei der Xbox-App, dem Microsoft Store oder Microsoft Teams verwendet.

Wenn man bedenkt, dass sowohl Electron als auch KI den Hang zur hohen Auslastung des Arbeitsspeichers haben, dürfte die Kombination beider zu „interessanten“ Diskussionen führen. Während es die Finanzabteilungen und Chefetagen freuen wird, weil es die Kosten senkt, dürften Nutzer im übertragenen Sinne virtuell bald mit Fackeln und Forken als wütende Mobs auftauchen. Oder wie seht ihr das?

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Über den Autor

Kevin Kozuszek

Kevin Kozuszek

Seit 1999 bin ich Microsoft eng verbunden und habe in diesem Ökosystem meine digitale Heimat gefunden. Bei Dr. Windows halte ich euch seit November 2016 über alle Neuigkeiten auf dem Laufenden, die Microsoft bei seinen Open Source-Projekten und den Entwicklerthemen zu berichten hat. Beiträge über Mozilla, Europas Digitalwirtschaft und inklusive Informatik runden meinen Bereich ab.

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