Zu den Nachrichten in der Rubrik „Magazin“ in der Ausgabe 05/2025 von Bild der Wissenschaft, finden Sie hier die Quellen und weiterführende Informationen.
Wenn Pflanzen mit Mikroplastik belastet sind, bilden ihre Zellen weniger Chlorophyll aus. Als Folge sinken Photosyntheseleistung und Pflanzenwachstum – das betrifft auch Ernten weltweit. (Proceedings of the National Academy of Sciences; doi: 10.1073/pnas.2423957122)
Forscher haben ein Peptid-Molekül identifiziert, das ähnlich abnehmfördernd wirkt wie Semaglutid. Es hat aber offenbar weniger Nebenwirkungen. (Nature; doi: 10.1038/s41586-025-08683-y)
Der ausgestorbene Hai Otodus megalodon könnte noch größer gewesen als gedacht. Schon als Neugeborener war er so groß wie ein ausgewachsener Weißer Hai. (Palaeontologia Electronica; doi: 10.26879/1502)
Bisher galt das Knochenmark als “Kinderstube” für unsere Blutzellen. Doch auch unsere Lunge kann neue Blutzellen produzieren, wie Forscher entdeckt haben. (Blood; doi: 10.1182/blood.2024027884)
Die Kontaktelektrizität kann uns beim Griff an eine Türklinke einen Schlag versetzen. Ob er auftritt und wie stark, hängt aber nicht nur vom Material, sondern auch von dessen früheren Kontakten ab. (Nature; doi: 10.1038/s41586-024-08530-6)
Astronomen haben entdeckt, dass der nur sechs Lichtjahre entfernte Rote Zwerg „Barnards Stern“ von gleich vier Planeten umkreist wird. Er ist der erdnächste Einzelstern. (Astrophysical Journal Letters; doi: 10.3847/2041-8213/adb8d5)
Siliziumhaltige Gesteine können CO2 aus der Luft aufnehmen und chemisch binden. Forscher haben nun eine Methode entwickelt, um diese CO2-Mineralisation zu beschleunigen. (Nature; doi: 10.1038/s41586-024-08499-2)
Als “Hunnen” werden Reiterkrieger aus den Steppengebieten nördlich des Schwarzen Meeres bezeichnet, die in der Spätantike nach Europa vordrangen. Wer sie waren und woher sie kamen, klären archäologische Funde und DNA-Analysen. (Proceedings of the National Academy of Sciences; doi: 10.1073/pnas.2418485122)
Ein Fossilfund in der Gemeinde Atapuerca in Nordspanien zeigt, wie die vor rund 1,2 Millionen Jahren in dieser Gegend vorkommenden Frühmenschen aussahen – sie gehören zu den ersten menschlichen Besiedlern Europas. (Nature; doi: 10.1038/s41586-025-08681-0)
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