Inhaltsverzeichnis
In den beheizten Gewächshäusern botanischer Gärten lässt sich vor allem im Winter tropische Wärme genießen. Auch für Insekten, Würmer und Co aus südlichen Gefilden bieten die warmen Gewächshäuser einen willkommenen Unterschlupf, wie Nachwuchsforscher nun herausgefunden haben. In zwei Dutzend Gewächshäusern in Berlin und Brandenburg wiesen sie 32 nicht-heimische Arten nach, die zum Teil noch nie in Europa gesichtet worden waren. Langfristig könnten diese Neuankömmlinge jedoch Folgen für heimische Ökosysteme haben.
Tropische Gewächshäuser sind meist das Prunkstück botanischer Gärten. Um den Ausflug in eine andere Klimazone für Besucher so authentisch wie möglich zu gestalten, werden Erde und Pflanzenmaterial aus einer Vielzahl tropischer und subtropischer Länder importiert. Doch kommen sie wirklich allein nach Deutschland oder bringen sie blinde Passagiere in Form tropischer Kleinlebewesen mit?
„Jeden Stein einzeln umgedreht“
Um das herauszufinden, haben die beiden Nachwuchswissenschaftler Elias Freyhof und Emil Jantke nun 24 beheizte Gewächshäuser in Berlin und Brandenburg auf nicht-heimische Arten
Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, vergessen Sie nicht, ihn mit Ihren Freunden zu teilen. Folgen Sie uns auch in Google News, klicken Sie auf den Stern und wählen Sie uns aus Ihren Favoriten aus.
Wenn Sie weitere Nachrichten lesen möchten, können Sie unsere Wissenschaft kategorie besuchen.