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Der Gemeinderat bringt einstimmig den Plan für das Gemeinschaftshaus auf den Weg. Das soll den Ort kräftig aufwerten.
Ein wichtiger Schritt zum Gremeinschaftshaus in Oberroth ist getan
Mit dem Kauf eines zentral im Ort gelegenen Grundstücks hat die Gemeinde Oberroth vor einiger Zeit einen ersten Schritt in Richtung eines Hauses für die Dorfgemeinschaft gemacht. Acht Bürgerinnen und Bürger sind dem Aufruf zur Beteiligung an einer Projektgruppe gefolgt. Sie haben verschiedene Dorfläden besichtigt und eine Entwurfsplanung erarbeitet. Auch von anderen Bewohnern des Dorfes seien Vorschläge eingegangen, erklärte Bürgermeister Willibold Graf. Bei einigen Treffen von Gemeinderat und Projektgruppe wurden Änderungs- und Ergänzungswünsche eingearbeitet, die Architekt Anders in seinem aktualisierten Planentwurf berücksichtigt hat.
Danach sollen Dorfladen und Multifunktionsbereich des Gebäudes zwei separate Nutzungseinheiten bilden und deshalb getrennte Eingänge bekomen. Der Dorfladen wird eine Fläche von 23,5 Quadratmetern sowie eine von der Hauptküche abgegrenzte Back-up-Küche mit acht Quadratmetern umfassen. Um die Einkaufszeiten zu verlängern, wird im überdachten Bereich im Freien ein Regiomat bereitstehen.
Der Gastrobereich des Gemeinschaftshauses wird deutlich größer
Der als Dorfcafé oder Versammlungsraum genutzte Multifunktionsbereich wird barrierefrei erreichbar sein und einen Zugang zur Terrasse haben. Der mit einem Windfang ausgestattete Eingangsbereich bietet Platz für einen Geldautomaten. Gegenüber der ersten Planung wird der Gastronomiebereich vergrößert und mit einer Akustik-Decke und einer Lüftungsanlage ausgestattet. Neben 56 Sitzplätzen sollen dort eine Theke mit Verbindung zur Küche sowie Lagermöglichkeiten vorhanden sein. Wegen der hohen Einbau- und Folgekosten werde man auf einen Lastenaufzug verzichten, sagte der Bürgermeister. Dafür soll aber ausreichend Lagerkapazität zur Verfügung stehen. Um vor allem Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit der Kommunikation und sozialen Teilhabe zu bieten, wird der Dorfladen mit Personal betrieben. Auf der Nordwestseite des Multifunktionsgebäudes soll eine öffentlich nutzbare, behindertengerechte Toilette zur Verfügung stehen, die auch Friedhofsbesucher benutzen können.
Die beiden Wohnungen im Obergeschoss sind über ein Treppenhaus im nördlichen Gebäudebereich erreichbar. Die jeweiligen Schlafräume befinden sich im Dachgeschoss. Außerdem gehört zu jeder Wohnung ein Kellerraum. Im Untergeschoss sind außerdem WC-Bereiche für Damen und Herren, ein Lager für den Dorfladen und ein Technikraum für die Heizung vorgesehen. Diese soll über eine Photovoltaikanlage in Kombination mit einer Wärmepumpe betrieben werden.
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Damit genügend Parkplätze um das Multifunktionsgebäude zur Verfügung stehen, werden die Pflanzbeete an der Hauptstraße zurückgebaut und durch Stellplätze ersetzt. Im südlichen Eingangsbereich entsteht ein behindertengerechter Parkplatz. Einstimmig beauftragte der Gemeinderat den Architekten, die Entwurfsplanung zu einem vorlagefähigen Bauantrag auszuarbeiten.
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