Nah und fern: Der Galaxienhaufen Abell 370 im Sternbild Walfisch ist ein typischer „Baustein“ der Strukturen im All. Seine Distanz beträgt rund vier Milliarden Lichtjahre. Die Planetoiden im Vordergrund dagegen sind nur etwa 260 Millionen Kilometer von uns entfernt. Sie erscheinen in der mehrfachen Langzeitbelichtung des Hubble-Weltraumteleskops als gebogene weiße Linien. Von diesen insgesamt sieben abgebildeten Kleinkörpern jenseits des Mars waren zuvor nur zwei bekannt.
© NASA, ESA, B. Sunnquist, J. Mack, J. Lotz, STScI, HFF Team

Albert Einstein begründete 1917 die moderne Kosmologie und führte in seine Allgemeine Relativitätstheorie die Kosmologische Konstante ein; sie spielt heute die Hauptrolle im Standardmodell vom Universum. Im selben Jahr schuf der Expressionist Erich Büttner dieses Ölgemälde von Einstein. Die beiden hatten sich in der Kartenabteilung des preußischen Generalstabs in Berlin angefreundet.
© Fine Art Images / Heritage Images / Getty Images

Die glorreichen drei: Brian P. Schmidt von der Australian National University in Canberra, Adam Riess vom Space Telescope Science Institute in Baltimore, Maryland, und Saul Perlmutter von der University California in Berkeley (von links). Sie erhielten 2011 den Physik-Nobelpreis und 2014 den noch höher dotierten Breakthrough Prize (hier die Preisverleihung am NASA Ames Research Center im kalifornischen Mountain View). Sie hatten 1998 entdeckt, dass sich der Weltraum immer schneller ausdehnt.
© Steve Jennings / Getty Images for Breakthrough Prize

Das Kosmische Netzwerk: Die Computersimulation zeigt die Verteilung der Galaxienhaufen und -superhaufen um gewaltige Leerräume. Die genauen Größenverhältnisse hängen von den kosmologischen Parametern ab. Mit Präzisionsmessungen werden sich die Modelle bald überprüfen und verfeinern lassen.
© Computersimulation: F. Summers/STScI, M. White/UC Berkeley, L. Hernquist/Harvard

Das Schicksal von allem: In den einfachsten kosmologischen Modellen auf Grundlage der Allgemeinen Relativitätstheorie hängt die Zukunft des Universums hauptsächlich von zwei Größen ab: der mittleren Materiedichte und der Kosmologischen Konstante. Ist letztere Null, kollabiert der Weltraum, falls seine Dichte einen kritischen Wert übersteigt (1), ansonsten dehnt er sich endlos aus, aber immer langsamer (2, 3). Ist die Kosmologische Konstante negativ, kommt es zum Kollaps (1); ist sie positiv, beschleunigt sich die ewige Expansion sogar (4) – und zwar unabhängig von der Materiedichte.
© Illustration: Carlos Clarivan / SPL
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