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Einen moderner Klassiker mit Startschwierigkeiten könnt ihr nicht mehr lange im Abo von Prime Video streamen.
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Einige inzwischen gefeierte Filme scheiterten überraschenderweise an den Kinokassen dieser Welt: „Die Verurteilten“, „Citizen Kane“ und natürlich darf auch „Fight Club“ in dieser Liste nicht fehlen.
David Finchers Thriller wird heute gemeinhin als Meisterwerk und einer der besten Filme der 90er-Jahre, wenn nicht gar aller Zeiten betrachtet. Weltweit spielte „Fight Club“ allerdings gerade einmal 101 Millionen US-Dollar ein, womit er an den Kinokassen enttäuschte (via Box Office Mojo).
Falls ihr tatsächlich zu jenen gehört, die den Film noch nie gesehen haben oder euch einer erneuten Sichtung hingeben wollt, dann solltet ihr euch beeilen: „Fight Club“ verabschiedet sich in 13 Tagen (Stand: 26. Februar) aus dem Abo von Prime Video.
In „Fight Club“ leidet ein namenloser Erzähler (Edward Norton) unter Schlaflosigkeit und innerer Leere, während er in einem monotonen Bürojob arbeitet. Auf Geschäftsreisen begegnet er Tyler Durden (Brad Pitt), einem charismatischen Seifenverkäufer mit radikalen Ansichten über Konsumgesellschaft und Männlichkeitsbilder.
Gemeinsam gründen sie einen geheimen Fight Club, in dem Männer ihre Frustrationen durch brutale Schlägereien ausleben. Der Club gewinnt zunehmend Anhänger und entwickelt sich zu einer größeren Bewegung mit eigenen Regeln und Strukturen. Parallel dazu tritt Marla Singer (Helena Bonham Carter) in das Leben des Erzählers, was die Dynamik zwischen den Beteiligten verändert und zu weiteren Spannungen führt.
Wenn ihr wendungsreiche Filme mögt, dann solltet ihr diese Titel kennen:
Darum lohnt sich eine Sichtung von „Fight Club“ bei Prime Video im Stream
Es kommt nicht oft vor, dass eine Romanverfilmung besser als das Buch ist, doch bei „Fight Club“ ist genau das der Fall; meint zumindest Chuck Palahniuk und er sollte es wissen, immerhin ist er der Autor der Vorlage (via ScreenRant).
Obwohl der Film mittlerweile 27 Jahre alt ist, wirkt er in vielfacher Hinsicht aktueller denn je. Schließlich behandelt „Fight Club“ die Desillusionierung junger Männer angesichts der nicht wahr gewordenen Versprechen der westlichen Welt und des Kapitalismus, ihre Vereinsamung, emotionale Verrohung und wie sie sich in Folge dessen zu hierarchischen, (para-)militaristischen, archaischen Strukturen hingezogen fühlen, in denen sie ebenfalls nur ausgenutzt werden.
Angesichts der anhaltenden Diskussionen um „Fight Club“ darf man sich zudem genau wie damals die Frage stellen, ob alle Zuschauenden die Botschaft des Films wirklich verstanden haben. Noch immer scheinen viele nicht zu sehen, dass Tyler Durden aus gutem Grund nicht der Held der Geschichte ist…
Bei Amazon kommt der Film insgesamt auf eine Wertung von 4,3 von 5 möglichen Sternen und bei Rotten Tomatoes auf 96 % Zustimmung vom Publikum, also gebt ihm eine Chance, wenn ihr das bislang nicht getan habt. „Fight Club“ könnt ihr noch hier bei Prime Video im Abo sehen.
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