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Seit bald 20 Jahren beherrscht das Marvel Cinematic Universe (MCU) bereits das Kino. Als „Iron Man“ durch die Lüfte flog, waren zwar die Macher höchst ambitioniert, konnten jedoch den nachfolgenden Erfolg kaum abschätzen.
Inzwischen gibt es mehr als 50 verschiedene Filme und Serien und diese stecken voller Anspielungen. Wir haben die Marvel-Filme und -Serien Revue passieren lassen und präsentieren euch: die besten Easter Eggs aus allen MCU-Titeln.
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Zum Ende des Films hält Tony Stark eine Zeitung in der Hand. Darauf erkennt man ein amateurhaftes Foto von Iron Man. Tatsächlich stammt diese Aufnahme von einem Schaulustigen, der die Dreharbeiten fotografierte. Anschließend stellte er das Bild online und die Macher von „Iron Man“ verwendeten es kurzerhand für ihren Film.
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Durch eine Überraschungsattacke auf die Stark Expo hat Iron Man plötzlich alle Hände voll zu tun. Während die Besucher panisch um ihr Leben laufen, stellt sich ein Kind in einer Iron-Man-Maske den angreifenden Androiden mutig entgegen. Unter der Maske ist niemand geringeres als Peter Parker, der spätere Spider-Man – wie wir hier berichtet haben.
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In der Schatzkammer von Asgard sind allerhand magische und mächtige Objekte zur Schau gestellt. Neben dem falschen Infinity Gauntlet, sieht man ebenfalls den Orb von Agamotto, die Unendliche Flamme, Warlocks Auge, die Schatulle des Ewigen Winters und die Tafel des Lebens und der Zeit. Letztere ist zumindest in den Comics ein wichtiges Instrument um Ragnarök, die Apokalypse, auszulösen.
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Während der Stark Expo sieht man unter einer großen Glasglocke einen Androiden im roten Anzug. Dies ist eine Anspielung auf die Menschliche Fackel, den ersten Superhelden, den Marvel (damals noch als Timely Comics bekannt) im Jahr 1939 auf schwierige Missionen entsandte. Bevor sie später zum integralen Bestandteil der „Fantastic Four“ wurde, kämpfte die Fackel auch an der Seite von Captain America innerhalb der „Invaders“. Fakt am Rande: Chris Evans stand sowohl als Menschliche Fackel als auch als „Captain America“ vor der Kamera.
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Zu Beginn des Films „Marvel’s The Avengers“ überlässt Agent Coulson Tony Stark diverse Akten. Diese haben die Überschrift „Project 42“ – ein klarer Verweis auf die „Civil War“-Storyline in den Comics. Hinter dem Projekt verbirgt sich in Wahrheit ein Gefängnis am anderen Ende des Universums, in welchem Bösewichte und regeluntreue Superhelden verwahrt werden.
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Auf dem Grabstein von Nicholas J. Fury steht „The Path of the Righteous Man, Ezekiel 15:17“ geschrieben. Dies hat ausnahmsweise nichts mit Marvel zu tun, sondern mit der wohl bekanntesten Rolle von Samuel L. Jackson in „Pulp Fiction“. In Quentin Tarantinos Oscar-prämiertem Werk zitiert der Charakter Jules diesen Bibelspruch mehrfach.
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In der Sammlung des Collectors finden sich allerhand Schätze, Charaktere und spätere Widersacher/Verbündete von den „Guardians of the Galaxy“. Neben Hund Cosmo und einem Dunkelelfen findet man unter anderem den Kokon von Adam Warlock. Seine Geschichte ist in der Comic-Vorlage eng verwoben mit Thanos‘ Machtergreifung durch die Infinity Steine. Grund dafür: In seiner Stirn befindet sich der Seelenstein.
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Der Spitzname des Hulkbusters ist Veronica. Zuschauer diesseits des Atlantiks können dies einzig einsortieren, wenn sie „Riverdale“ gesehen haben. In den USA hingegen ist dies eine Anspielung auf die populären „Archie“-Comics. Dort kann sich der Titelheld Archie Andrews partout nicht zwischen zwei Frauen entscheiden: Betty und Veronica. Eine berühmte Betty gibt es bereits in Hulks Leben – Betty Ross, dargestellt von Liv Tyler. Nun gibt es eben auch Veronica.
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Als Scott Lang mit Hilfe des Anzugs aus dem Gefängnis ausbricht, kracht er von oben herab auf ein Auto. Darin sitzt ein sichtlich irritierter älterer Mann, den vermutlich die wenigsten im Publikum erkannt haben. Dargestellt wird er von Garrett Morris, der im Jahr 1979 die Rolle des Ant-Man erstmals dargestellt hat, in einem Sketch von Saturday Night Live. Hier findet ihr weitere Informationen.
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Das kantige Gefängnis von Bucky in „Captain America: Civil War“ hat den einprägsamen Namen D23. Hinter dem gleichen Kürzel verbirgt sich der offizielle Disney-Fanclub D23, benannt nach Disney 1923, dem Jahr, in welchem das Studio gegründet wurde.
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Mit Doctor Stranges Sieg über die Abtrünnigen rund um Kaecilius, werden die Unheiligen in die dunkle Dimension gezogen. Das markante Detail hieran: Ihr körperliches Aussehen verändert sich, sodass die Zuschauer das vermeintliche Debüt der „Mindless Ones“ im MCU erleben dürfen. Diese mystischen Geschöpfe mit einem strahlenden Auge treten meist in Scharen auf und besitzen eine starke Durchschlagskraft.
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Inmitten der zahlreichen Mid-Credits und After-Credits-Szenen, die im Marvel-Film-Kosmos mittlerweile zum guten Ton gehören, darf man Zeuge der Wiedervereinigung des originalen Teams rund um die „Guardians of the Galaxy“ sein. Anders als vermutet waren nicht Starlord, Drax und Co. das erste galaktische Heldenteam, sondern Starhawk (Sylvester Stallone), Yondu (Michael Rooker), Martinex (Michael Rosenbaum), Charlie-27 (Ving Rhames), Aleta Ogord (Michelle Yeoh) und Major Vance Astro und Nikki.
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Ein schöner Verweis auf das Multiverse von Spider-Man wurde in „Spider-Man: Homecoming“ in der Figur von Donald Glover versteckt. Er selbst spielt den Kleinkriminellen Aaron Davis, der als „Prowler“ in New York sein Unwesen treibt. Doch der eigentliche Gag liegt im Satz „Mein Neffe wohnt hier in der Gegend.“ versteckt. Damit spricht er von Miles Morales, der nach Peters Parkers Tod in den Comics den Anzug des Spider-Mans anzieht und als nette Spinne aus der Nachbarschaft für Recht und Ordnung sorgt.
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In einer urkomischen Szene in „Thor 3: Tag der Entscheidung“ sehen wir drei nicht ganz unbekannte Schauspieler in Asgard vorbeischauen. Loki, in der Gestalt von Odin, lässt die Heldengeschichte von Thor in einem Theaterstück richtigstellen, der mit vielen Tränen seinem vermeintlich verstorbenen Bruder nachtrauert. Die drei wichtigsten Rollen wurden dabei von niemand Geringeren als Matt Damon (Loki), Sam Neill (Odin) und Chris Hemsworths Bruder Luke Hemsworth (Thor) dargestellt.
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Die ersten Minuten in „Black Panther“ sind nicht etwa in seiner Heimat Wakanda, sondern in der US-Stadt Oakland angesiedelt. Natürlich ist diese Wahl nicht dem Zufall überlassen, denn zum einen ist Regisseur Ryan Coogler dort beheimatet, zum anderen ist es der Ort, wo 1966 die politische Black-Panther-Bewegung gegründet wurde.
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Bevor die Russo-Brüder bei Marvel als Regisseure engagiert wurden, verdienten sie ihre Brötchen in Sitcoms. Unter anderem drehten sie einige Folgen für „Arrested Development“. Fans der Serie konnten in „Avengers: Infinity War“ ein besonderes Easter Egg finden. In der Sammlung des Collectors lässt sich nämlich niemand Geringeres als der blau angemalte Dr. Tobias Fünke ausfindig machen, der mit seinem Schnauzer und kurzen Hose unverwechselbar ist.
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„Captain Marvel“ markiert den ersten MCU-Film, der nach dem Tod der Comiclegende Stan Lee erschienen ist. Umso schöner ist der Cameo und der Tribut, der für Lee gegeben wurde. Nicht nur, dass das gesamte Marvel-Logo mit Ausschnitten des Comicautoren ausgetauscht wurde, der eigentliche Cameo wurde nachträglich verändert. Carol Danvers trifft Mitte der 90er Jahre in einer vollen Bahn auf den Comicschöpfer, der für seinen Cameo in „Mallrats“ seine Textpassage lernt. Extra reingeschnitten wurde ein Lächeln von Brie Larson, als sie den alten Herren sieht.
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Als die Avengers in „Avengers: Endgame“ in das vergangene Jahr 2012 reisen, müssen sie einige unvorhergesehene Komplikationen bewältigen, um an die Infinity-Steine zu kommen. Wie es der Zufall so wollte, muss der Zukunfts-Steve in einen vollen Aufzug steigen, in dem vermeintliche S.H.I.E.L.D.-Agenten wie Brock Rumlow und Jasper Sitwell waren. 2012 wussten die Avengers noch nicht, dass S.H.I.E.L.D. von Hydra unterlaufen wurde, Steve aus der Zukunft weiß hingegen bestens darüber Bescheid. Daher grüßt er die Hydra-Agenten mit der geflüsterten Grußformel „Hail Hydra“ um sie zu besänftigen und auf eine falsche Fährte zu locken. Sein Plan geht auf und er spaziert mit den Infinity-Steinen im Gepäck aus dem Fahrstuhl. Das ist jedoch nicht alles: Im Jahr 2016 gab es einen Aufschrei in der Comicwelt, als Captain America in einer Ausgabe ebenfalls „Hail Hydra“ rief. In den Comics stellte sich heraus, dass er durch seinen Erzfeind Red Skull manipuliert und in einer Parallelwelt als Hydra-Agent erzogen wurde. Im Film nutzt er sein Wissen, um aus der brenzligen Situation unbeschadet herauszukommen.
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Obwohl die MCU-Auftritte von Spider-Man die bekannte Ursprungs-Geschichte von Peter Parker, dem Tod seines Onkels Ben und dem Leitmotiv „Mit großer Kraft kommt große Verantwortung“ ausgespart hatte, findet sich im zweiten MCU-Solo-Auftritt „Spider-Man: Far From Home“ ein süßer Verweis. Darin reist Peter mit dem Koffer seines verstorbenen Onkels nach Europa. Dies erkennt man an den Initialien BFP – Benjamin Franklin Parker.
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Die erste MCU-Serie war vollgespickt mit zahlreichen Easter Eggs. Zum Ende der Staffel wurden die Verweise auf frühere Lebensmomente von Wanda immer deutlicher. Als Wanda den Hex-Zauber auf die gesamte Kleinstadt Westview ausübt, verändert sich merklich die Umgebung im Stil der 1950er Jahre. Für einen kurzen Augenblick ist dabei eine Reklametafel mit der Inschrift für „Snap Lagos“ zu sehen. Dies verweist auf den verheerenden Snap von Thanos, sowie die Ortschaft Lagos, wo mehrere Zivilisten starben, nachdem Wanda in letzter Sekunde eine Bombe in die Höhe schießen ließ.
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Für den MCU-Blockbuster „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“ nahm Sam Raimi auf dem Regiestuhl platz und platzierte sein wohl meist verwendetes Easter Egg seiner Filme erneut im Film. Die Rede ist von dem Auto der Marke Oldsmobile Delta 88, mit dem Spitznamen „The Classic“. Seit seinem ersten Film „Tanz der Teufel“ (1981) verwendete er das gleiche gelbe Auto in allen seinen Filmen. In den 1980ern war es sein privates Auto.
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2024 wurde der ikonische Antiheld Deadpool ins MCU angegliedert und brachte gleich Wolverine mit. Dies ist nicht zuletzt auf die langjährige Freundschaft zwischen Ryan Reynolds und Hugh Jackman zurückzuführen. Doch auch Reynolds andere Investitionen gingen am Film nicht spurlos vorbei. Insbesondere die Verbindung zum walisischen Fußballverein AFC Wrexham macht sich mehrfach bemerkbar. Gleich zwei Spieler des damaligen Kaders sind im fertigen Film: Ollie Palmer läuft durch eine Bar und Stürmer Paul Mullin schlüpfte ins Kostüm der walisischen Deadpool-Variante.
Bildquelle: © IMAGO / Allstar / Mary Evans / AF Archive / New Horizons24 / 25
1995 wurde von Roger Corman ein „Fantastic Four“-Film produziert, der jedoch nie offiziell veröffentlicht wurde. Den damaligen vier Stars wurde im ersten offiziellen MCU-Auftritt der „Fantastic Four“ gehuldigt. Alex Hyde-White verkörperte 1995 Reed Richards und Rebecca Staab war 1995 Sue Storm, 2025 sind beide Nachrichtensprecher, Michael Bailey-Smith (1995 Ben Grimm) sowie Jay Underwood (1995 Jonny Storm) wurden 2025 zu zwei Arbeitern im Kraftwerk.
Die 10 krassesten Fakten zum MCU25 / 25
Im Video bekommt ihr weitere spannende Fakten über das MCU, die euch vielleicht bislang entgangen sind.
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