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Tiere, weite Landschaften, unberührte Flächen. Die sieben besten Natur-Dokus entführen euch an die abgelegensten Orte auf der ganzen Welt.
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Habt ihr zurzeit vielleicht genug von CGI-Feuerwerken, Comicverfilmungen und anderen Spektakeln auf dem Bildschirm? Wollt ihr einfach mal etwas Reales sehen, das euch nicht in fiktive Universen, sondern an weit entfernte Orte rund um den Globus führt? Dann solltet ihr euch womöglich ein paar Natur-Dokus anschauen. Wenn ihr dann noch was über den blauen Planeten lernen wollt, nehmen wir euch mit den folgenden Dokumentationen gerne mit auf die Reise.
„Die Wüste lebt“ (1953)


Die Tiere in Wüstenregionen stehen im Mittelpunkt der allerersten Langfilm-Dokumentation aus dem Hause Disney. Tagsüber in der Hitze und nachts in der Kälte, müssen Tiere und Pflanzen Anpassungsfähigkeit beweisen. Die Natur-Doku widmet sich aber auch der Entstehungsgeschichte der Wüstengebiete. 1954 wurde das Werk von James Algar als bester Dokumentarfilm mit einem Oscar ausgezeichnet.
- Den mit einem Goldjungen geehrten Film „Die Wüste lebt“ seht ihr im Disney+-Abo.
„Koyaanisqatsi“ (1982)


Das legendäre Werk von Godfrey Reggio ist eigentlich keine ausgesprochene Natur-Doku, sondern vielmehr ein künstlerischer Experimentalfilm. In epischen Zeitraffer- und Zeitlupenszenen zeigt der Filmemacher, wie sich die Menschheit allmählich von der Natur entkoppelt hat. Visuell kraftvoll lässt Reggio die Kamera über Seen, Flüsse und durch die Wüste fahren – und das immer mit sozialkritischem Anspruch.
„Unsere Ozeane“ (2009)


Bis heute sind die Meere nicht gänzlich erforscht und bergen immer noch viele Wunder und Geheimnisse. Die französische Produktion dokumentiert bildgewaltig das Leben unter Wasser, begleitet einen Leguan bei der Futtersuche und zeigt, wie Delfine und Haie auf die Jagd gehen. Doch auch diese Naturdokumentation regt zum Nachdenken an, indem sie auf die Gefahren für die beeindruckenden Gewässer hinweist.
„Serengeti“ (2011)


Von Tansania bis Kenia zieht sich der Serengeti und hat sich mit seinen Hunderten von Kilometern einen Platz im UNESCO-Weltnaturerbe gesichert. Zebras, Antilopen und Gnus kämpfen im Wechsel von Regen- und Trockenzeiten ums Überleben. Doch mit Raubkatzen sind die Tiere auch anderen Gefahren ausgesetzt. Vertont von Hardy Krüger junior zeigt die beeindruckende Doku das Leben in der Wüste.
„Das grüne Wunder – Unser Wald“ (2012)


Über die Jahrhunderte sahen sich die europäischen Wälder dem Raubbau durch Menschenhand ausgesetzt. Trotzdem existieren bis heute große Waldgebiete, die zum Wandern und Spazieren einladen. Die Natur-Dokumentation von Jan Haft zeigt nicht nur das Leben von Tieren und Pflanzen in den Wäldern Europas, sondern geht auch der Frage nach, was einen gesunden und grünen Wald ausmacht.
„Unser Planet“ (2019)
Der britische Regisseur Alastair Fothergill zeigt in seiner Doku-Reihe schöne Orte auf unserem Planeten, tut dies aber auch aus gutem Grund: Denn der Klimawandel schreitet unaufhörlich voran. Neben wunderbaren Naturaufnahmen weisen auch Bilder von sterbenden Walrössern darauf hin, was der Klimawandel für Mensch, Tier und Natur bedeutet – und was die Menschheit erwarten kann.
„David Attenborough: Mein Leben auf unserem Planeten“ (2020)


Mit mittlerweile 93 Jahren kann der populäre Tier- und Naturfilmer David Attenborough nicht nur auf ein bewegtes Leben zurückblicken, sondern auch auf eine Welt, die im stetigen Wandel ist. In seiner Netflix-Dokumentation blickt der Naturforscher auf die Evolution des Lebens und zeigt, welche unberührten Orte allmählich verschwinden. In gewohnt beeindruckenden Bildern gibt er einen Ausblick auf die Zukunft.
- Ihr findet „David Attenborough: Mein Leben auf unserem Planeten“ im Netflix-Abo.
„Fire of Love“ (2022)
Fire of Love (2022) erzählt die Geschichte des französischen Vulkanologen-Paars Katia und Maurice Krafft. Über Jahrzehnte dokumentierten sie spektakuläre Vulkanausbrüche aus nächster Nähe und hinterließen beeindruckendes Filmmaterial. Der Film kombiniert diese Archivaufnahmen mit einer poetischen Erzählung über ihre Liebe, ihre Faszination für Naturgewalten und ihre wissenschaftliche Leidenschaft. Dabei entsteht ein intimes Porträt zweier Menschen, die für ihre Arbeit und füreinander brannten. Ihr Leben endet tragisch bei einem Vulkanausbruch in Japan im Jahr 1991.
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