Diese Marvel-Schauspieler wurden im MCU durch andere Stars ersetzt

Diese Marvel-Schauspieler wurden im MCU durch andere Stars ersetzt

Das Marvel Cinematic Universe (MCU) rühmt sich damit, eine fortlaufende Geschichte zu erzählen. Die Realität kommt dem manchmal aber in die Quere, weswegen ein paar Figuren plötzlich mit einem neuen Gesicht auftauchten – oder einer neuen Stimme.

Hinweis: Wir konzentrieren uns lediglich auf die Live-Action-Filme und -Serien im MCU. In der Animationsserie „Marvel’s What If…?“ wurden darüber hinaus viele Figuren von neuen Sprecher*innen vertont.

Im MCU-Auftakt „Iron Man“ war noch Terrence Howard als Tony Starks gefühlt einziger Freund James Rhodes zu sehen. Das Versprechen, auch als War Machine aktiv zu werden, löste in „Iron Man 2“ allerdings Don Cheadle ein, der die Rolle seitdem spielt.

Der Grund für die Neubesetzung? Laut Entertainment Weekly war Howard der erste Star, der sich für „Iron Man“ verpflichtete – und letztlich auch der bestbezahlte. Da die Verantwortlichen mit seiner schauspielerischen Leistung unzufrieden gewesen seien, sollen sie ihm für die Fortsetzung ein deutlich kleineres Gehalt geboten haben.

In „Marvel’s The Avengers“ von 2012 verkörperte noch Stuntman Damion Poitier den verrückten Titan, der hier ohne einen gesprochenen Satz auskommen musste.

Als klar wurde, dass das MCU ein Hit ist, brauchte man natürlich einen größeren Star. Vorhang auf für Josh Brolin, der Thanos erstmals 2014 in „Guardians of the Galaxy“ verkörperte.

Auf gleich drei Schauspielerinnen bringt es die Tochter von Scott Lang alias Ant-Man mittlerweile. In „Ant-Man“ und „Ant-Man and the Wasp“ verkörperte noch Abby Ryder Fortson die kleine Cassie. In „Avengers: Endgame“ war sie nach dem Zeitsprung plötzlich fünf Jahre älter, weswegen Emma Furhmann sie ersetzte.

Ihre MCU-Zeit war aber nur von kurzer Dauer, denn für „Ant-Man and the Wasp: Quantumania“ entschied man sich für die bekanntere Kathryn Newton, die in dem Film erstmals auch als Superheldin Stature auftrat.

In „WandaVision“ lernten wir die beiden Söhne von Wanda Maximoff und Vision erstmals kennen, wobei Billy hier von Julian Hilliard gespielt wurde. Am Ende der Serie löste er sich gemeinsam mit seinem Bruder Tommy (Jett Klyne) jedoch auf, da Wanda ihre Illusion über der Stadt Westview beendete.

Billys Seele fand jedoch in dem kürzlich verstorbenen William Kaplan einen neuen Körper, womit er plötzlich einige Jahre älter war. Seinen Part in „Agatha All Along“ übernahm deswegen mit Joe Locke ein neuer Darsteller.

In der Rolle des HYDRA-Anführers sahen wir in „Captain America: The First Avenger“ zunächst niemand Geringeren als Hugo Weaving.

Als sieben Jahre später in „Avengers: Infinity War“ der Red Skull sein überraschendes Comeback feierte, sprach jedoch Ross Marquand („The Walking Dead“) den Part und gab seine Hugo-Weaving-Imitation zum Besten.

Der Grund für die Neubesetzung: Im Interview mit Time Out London (via IGN) verriet Weaving, dass er eigentlich einen Drei-Filme-Vertrag für Red Skull unterschrieben hatte. Die Bezahlung sollte von Auftritt zu Auftritt steigen, doch für „Infinity War“ bot man ihm letztlich deutlich weniger mit dem Argument, er müsse der Figur dort nur seine Stimme leihen. Da Weaving nicht dafür brannte, unbedingt zurückkehren zu müssen, verzichtete er kurzerhand.

Auch der Vater von Tony Stark wurde von drei Schauspielern verkörpert, wobei die meisten Zuschauenden sich vermutlich nur an zwei erinnern dürften. In „Iron Man“ sahen wir Howard Stark schon auf einem Foto, wofür er von Gerard Sanders verkörpert wurde.

In der Fortsetzung „Iron Man 2“ spielte dann „Mad Men“-Star John Slattery den Part des älteren Howard Stark. Es folgten drei weitere Cameos im MCU in „Ant-Man“, „The First Avenger: Civil War“ und zuletzt in „Avengers: Endgame“.

Bereits im fünften MCU-Film überhaupt sahen wir den dritten Schauspieler als Howard Stark: Dominic Cooper verkörperte die jüngere Version des genialen Erfinders. In der Serie „Marvel’s Agent Carter“ sahen wir Cooper anschließend in einigen Folgen erneut als den Vater von Tony Stark.

Sein MCU-Debüt feierte der Anführer der Fantastic Four in „Doctor Strange in the Multiverse of Madness“, wo die Marvel-Verantwortlichen den Fans einen Casting-Wunsch erfüllt: John Krasinski spielte Reed Richards in dem Multiversum-Abenteuer, was allerdings kein schönes Ende für Mr. Fantastic nahm.

Obwohl etliche Fans wiederholt Krasinski für den Part vorgeschlagen hatten und diese Idee tatsächlich wahr wurde, entschied man sich für „The Fantastic Four: First Steps“ mit Pedro Pascal für einen neuen Darsteller. Pascal wird Reed Richards auch in „Avengers: Doomsday“ und „Avengers: Secret Wars“ spielen, es bleibt also abzuwarten, ob wir Krasinskis Version irgendwo im Multiversum wiedersehen werden.

Im zweiten MCU-Film, „Der unglaubliche Hulk“, schlüpfte Charakterdarsteller Edward Norton in den Part des titelgebenden grünen Wüterichs. Norton soll mit seiner Art, das Drehbuch beeinflussen zu wollen, bei den Verantwortlichen jedoch angeeckt sein. Für „Marvel’s The Avengers“ entschied man sich mit Mark Ruffalo direkt für eine Neubesetzung – und das mit Erfolg: Ruffalo verkörpert Bruce Banner und sein Alter Ego seit nunmehr 13 Jahren.

In „Thor“ lernten wir den treuen Begleiter des titelgebenden Donnergottes kennen, der sich seinerseits als fähiger Kämpfer erwies. Darin wurde er noch von Josh Dallas gespielt, der aufgrund seiner Verpflichtung als Prince Charming für die Fantasy-Serie „Once Upon a Time…“, wodurch es zu einer kuriosen Neubesetzung kam.

Ersetzt wurde Dallas schließlich durch den späteren „Shazam!“-Darsteller Zack Levi, der Fandral sogar schon in „Thor“ spielen sollte. Levi musste damals seinerseits absagen, weil er mit Dreharbeiten für die Serie „Chuck“ beschäftigt war (via CBR). Nach „Thor – The Dark Kingdom“ folgte in „Thor: Tag der Entscheidung“ nur ein weiterer kurzer Auftritt für Fandral, da er dort relativ am Anfang des Films den Leinwandtod starb.

Als Hulk-Jäger lernten wir Thaddeus „Thunderbolt“ Ross in „Der unglaubliche Hulk“ kennen. Die MCU-Rückkehr von William Hurt ließ allerdings satte acht Jahre auf sich warten: In „The First Avenger: Civil War“ meldete sich der frühere General plötzlich als Außenminister zurück. Es folgten drei weitere, teils äußerst kurze Auftritte in „Avengers: Infinity War“, „Avengers: Endgame“ sowie „Black Widow“.

Das Comic-Versprechen von Thaddeus Ross konnte Hurt jedoch nicht mehr einlösen: Er verstarb am 13. März 2022.

Für „Captain America: Brave New World“ entschied man sich für niemand Geringeren als Hollywood-Legende Harrison Ford, um den Part neu zu besetzen. Ross hatte es dort zum US-Präsidenten gebracht – und verwandelte sich wie in den Comics erstmals in den Red Hulk.

Warum Captain-America-Darsteller Chris Evans ursprünglich gar nicht Teil des MCU werden wollte, erfahrt ihr in unserem Video.

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