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Warum heißt Taylor Swifts neuer Song „Elizabeth Taylor“? Alle Anspielungen und Parallelen zwischen der Hollywood-Ikone und Sängerin Taylor Swift erklärt.
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Wie der Songtitel schon verrät, spielt Taylor Swifts zweiter Track „Elizabeth Taylor“ auf dem neuen Album „The Life of a Showgirl“ auf die gleichnamige legendäre Schauspielerin an. Doch hinter der Hommage steckt mehr als bloße Bewunderung – Taylor Swift nutzt das Leben der Hollywood-Ikone als Spiegel ihrer eigenen Erfahrung im Rampenlicht. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass die Sängerin sich in einem Song auf die berühmte Persönlichkeit bezieht.
Den Namen kennen sicherlich viele, doch vermutlich wissen nicht alle „Swifties“ (Fans von Taylor Swift), was Elizabeth Taylor eigentlich so berühmt macht und warum der Song so gut zum Thema des Albums passt. Die wichtigsten Anspielungen zu Elizabeth Taylor und interessante Parallelen zu Taylor Swifts Karriere erklären wir euch im Folgenden.
Wer war Elizabeth Taylor?
Dame Elizabeth Rosemond Taylor (1932–2011), auch bekannt unter ihrem Spitznamen Liz Taylor, war eine US-amerikanisch-britische Schauspielerin und gilt als eine der größten Filmikonen des 20. Jahrhunderts. Sie war Hollywood-Star, Modeikone, Skandalfigur und eine der ersten großen Berühmtheiten, deren Privatleben die Schlagzeilen dominierte.
Elizabeth Taylor wurde bereits als Kinderdarstellerin in den 1940er-Jahren zum Star. Insbesondere als Leading Lady des marktführenden Hollywood-Studios Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) in den 1950ern sowie durch Filmerfolge der 1960er schrieb sie Filmgeschichte. Die Schauspielikone war bekannt für ihre starke Leinwandpräsenz und ihr dramatisches Talent, leidenschaftliche Figuren zu verkörpern.
Mit Produktionen wie „Kleines Mädchen, großes Herz“ (1944), „Giganten“ (1956), „Plötzlich im letzten Sommer“ (1959), „Telefon Butterfield 8“ (1960), den Monumentalfilm „Cleopatra“ (1963) und „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ (1966) wurde Elizabeth Taylor zur Weltberühmtheit und gewann 1961 und 1967 den Oscar als beste Hauptdarstellerin sowie drei weitere Nominierungen in dieser Kategorie.
Abseits ihrer Schauspielkarriere war Elizabeth Taylor auch bewundert für ihr Aussehen und berühmt für ihr skandalträchtiges Glamour- und Liebesleben, insbesondere ihre acht Ehen mit sieben Männern, darunter die vielleicht berühmteste Ehe mit Schauspieler und Co-Star Richard Burton. Das öffentliche Interesse an ihrem Privatleben sollte auch die moderne Starkultur prägen, in der Taylor Swift sich, vor allem im Bezug auf ihre Beziehungen im Rampenlicht, ebenfalls bewegt.
Spätere Produktionen konnten zwar nicht an ihre großen Filmerfolge anknüpfen, doch ihr Legendenstatus überlebte ihren Tod im Jahr 2011 im Alter von 79 Jahren. In ihren späteren Jahren hatte Elizabeth Taylor sich stark für humanitäre Zwecke engagiert, insbesondere im Kampf gegen HIV. Mehr über das Leben der Schauspielikone hört ihr in der ersten autorisierten Biografie bei audible aktuell günstiger, oder ihr lest die Romanbiografie:
Wusstet ihr, dass Taylor Swift es auch schon mehrfach auf die Leinwand geschafft hat? Der Star und ein echtes Showgirl ist sie jedoch vor allem im Kinofilm zu ihrer letzten Eras Tour, wie ihr im Trailer seht:
Zwischen Ruhm und Liebe: Das komplizierte Leben eines Showgirls
Hinter dem Song „Elizabeth Taylor“ steckt jedoch mehr als der reine Bezug auf den berühmten Namen als passende Symbolfigur eines „Showgirls“. Einerseits soll der Titel Taylor Swifts Bewunderung für Elizabeth Taylor zeigen. Wenn auch weniger explizit, ist es nicht das erste Mal, dass Swift Bezug auf die Hollywood-Ikone nimmt: In „…Ready for It?“ (aus dem Album „Reputation“) heißt es „Burton to this Taylor“, als Referenz auf die berühmte Beziehung der früheren Hollywoodstars.
Der Song ist jedoch nicht nur eine Hommage, denn zentrale Aspekte im Leben von Elizabeth Taylor spiegeln sich auch im „Leben eines Showgirls“ wie Sängerin Taylor Swift wider. Inspiration für das Lied sei auch der Sohn von Elizabeth Taylor gewesen, der sie in Bezug auf ihren Starappeal mit Taylor Swift verglichen haben soll, wie der Popstar in diesem Video erzählt:
In einem Interview in der Elvis Duran Show (via People) beschrieb Taylor Swift ihre Verbindung zur Schauspielikone wie folgt:
„Sie war für mich immer jemand, zu dem ich aufgeschaut habe, weil sie so glamourös und beliebt war, aber aus irgendeinem Grund auch eine polarisierende Figur, und ich befand mich selbst in derselben Lage.“
Im Liedtext widmet sich Taylor Swift an ihre berühmte Namensvetterin auf der Suche nach Rat für ein Leben im Rampenlicht, das der Liebe immer im Weg zu stehen schien. Diese neue Liebe (wahrscheinlich bezogen auf ihre aktuell glückliche Beziehung mit ihrem Verlobten Travis Kelce) soll anders als alle vorherigen Beziehungen, die am Ruhm zerbrachen, für immer halten.
Der Song verweist mit cleveren Anspielungen auf verschiedene berühmte Aspekte im Leben der Hollywood-Diva. Besonders interessant sind unter anderem folgende Hinweise auf Elizabeth Taylors Leben in den Lyrics:
- die Aussicht von Portofino als Ort von Burtons Heiratsantrag an Liz Taylor
- Plaza Athénée als das Pariser Hotel, in dem Elizabeth Taylor oft wohnte
- „Musso & Frank’s“ als ein Hollywood-Restaurant, in dem Liz Taylor frequentierte
- die Anspielung auf Taylors berühmtes violettes Augen-Makeup sowie ihre Parfüms „Violet Eyes“ und „White Diamonds“
- die Anspielung auf ihre legendäre Schmucksammlung („Cartier“)
In „Elizabeth Taylor“ verknüpft die Sängerin also den Mythos von Elizabeth Taylor anscheinend mit eigenen Erfahrungen als Star hinsichtlich Selbstinszenierung und der Herausforderung, dauerhafte Liebe zu finden. Damit bleibt die Sängerin ihrer Tradition, persönliche Erfahrungen (insbesondere zu ihrem Liebesleben) durch ihre Musik aufzuarbeiten. Wie stark die Parallelen zwischen ihrem und Elizabeth Taylors Leben tatsächlich sind, bleibt natürlich Interpretationssache.
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